- 17.06.2026, 08:48:32
- /
- OTS0020
WKÖ-Bundessparte Industrie – Menz zur Industriestrategie: „Fortschritte sichtbar“
„Zentrale Hebel bei Energie- und Verfahrensbeschleunigung müssen rasch wirksam werden, Bürokratieabbau muss bei Unternehmen rasch ankommen“
Sechs Monate nach dem Start der Industriestrategie der österreichischen Bundesregierung sind Fortschritte erkennbar. Aus Sicht der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) wurden wichtige Vorhaben angestoßen bzw. befinden sich in Umsetzung. „Die Halbierung der Elektrizitätsabgabe, das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz sowie der neue Fördercall für industrielle Pilotanlagen zeigen, dass bei einzelnen Vorhaben bereits konkrete Fortschritte zu verzeichnen sind“, so die Bundessparte Industrie.
Von den insgesamt 117 Maßnahmen der Industriestrategie wurden laut Zwischenbilanz bislang 42 aufgegriffen beziehungsweise weiterentwickelt. „Damit befindet sich die Strategie weiterhin in einer frühen Phase. Wichtig ist es, das Tempo bei der Umsetzung hochzuhalten“, so Menz.
Energiekosten und Genehmigungsbeschleunigung bleiben entscheidend
„Wir dürfen nicht übersehen, dass für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie besonders wichtige Themen noch nicht bei den Betrieben angekommen sind“, betont er. „Vor allem bei den großen Kosten- und Standortfragen erwartet die Industrie zusätzliche Initiativen und Lösungen. Insbesondere bei der Entlastung der Energiekosten und der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren besteht weiterhin Handlungsbedarf.“
Maßnahmen wie ein wettbewerbsfähiger Industriestrompreis oder umfassende Reformen bei Genehmigungs- und UVP-Verfahren befinden sich noch in der Vorbereitung. „Gerade bei den Energiepreisen und bei der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren entscheidet sich, ob Investitionen künftig in Österreich stattfinden. Hier sind zeitnah spürbare Verbesserungen nötig, damit der Industriestandort im internationalen Wettbewerb bestehen kann. Deshalb müssen zentrale Hebel rasch wirksam werden“, fordert Menz.
Beim angekündigten Abbau von Melde- und Berichtspflichten erwartet die Industrie ebenfalls konkrete Verbesserungen. Die Vorhaben sind ein wichtiges Signal, das nun aber möglichst rasch zu einer spürbaren Vereinfachung für Unternehmen führen muss. „Insgesamt unterstützt die Bundessparte Industrie den eingeschlagenen Kurs der Industriestrategie und sieht in der Zwischenbilanz eine wichtige Gelegenheit, den Fokus auf jene Maßnahmen zu legen, die Investitionen, Innovation und industrielle Wertschöpfung unmittelbar stärken“, so der WKÖ-Bundesspartenobmann abschließend. (PWK300/JHR)
Rückfragen & Kontakt
Wirtschaftskammer Österreich
Digital Media & Communication
Pressestelle
Telefon: T 0590 900 – 4462
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK






