- 16.06.2026, 14:05:32
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Hammer zu Hattmannsdorfer: „Wer Klimaschutz gegen leistbare Energie ausspielt, hat die letzten Jahre verschlafen“
Grüne: Wirtschaftsminister ignoriert Fakten und fällt in längst widerlegte fossile Denkmuster zurück
„Während China Milliarden in Zukunftstechnologien investiert und Klimapolitik als knallharte Wirtschafts- und Standortpolitik betreibt, verbreitet Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer den uralten Unsinn, Klimaschutz sei ein Hindernis für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit. Damit ignoriert er nicht nur die wirtschaftlichen Realitäten des 21. Jahrhunderts, sondern riskiert auch, dass uns der Rest der Welt bei Zukunftstechnologien immer weiter abhängt“, reagiert der Umwelt- und Energiesprecher der Grünen, Lukas Hammer, auf die heutigen Aussagen des Wirtschaftsministers.
Besonders bemerkenswert sei, dass Hattmannsdorfer damit sogar den Expert:innen seiner eigenen Veranstaltung widerspreche. Diese haben klar festgehalten, dass der Ausbau erneuerbarer Energien die Strompreise senkt, die Versorgungssicherheit stärkt und die Abhängigkeit von teuren fossilen Energieimporten reduziert. „Nur Erneuerbare schaffen dauerhaft günstigen Strom. Wer behauptet, Klimaschutz und leistbare Energie stünden im Widerspruch, hat die vergangenen Jahre energiepolitisch verschlafen“, so Hammer.
„Jede einzelne Studie zeigt, dass die Kosten des Nichthandelns wesentlich höher sind als die Kosten wirksamer Klimapolitik. Die Klimakrise verursacht schon heute Milliardenschäden. Trotzdem bedient Hattmannsdorfer lieber die fossilen Mythen von gestern statt Antworten auf die Herausforderungen von morgen zu liefern“, kritisiert Hammer.
„Klimaschutz-Bashing macht Strom nicht billiger, schafft keine Versorgungssicherheit und keinen einzigen zukunftsfähigen Arbeitsplatz. Wer Österreich wettbewerbsfähig machen will, muss die Energiewende beschleunigen statt sie schlechtzureden und ihr das Budget zusammenzustreichen“, hält Hammer fest.
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