• 16.06.2026, 13:58:02
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Mandl: Europa ist stärkste Soft Power der Welt und muss Fluchtursachen bekämpfen

Bericht von Lukas Mandl zu Entwicklungshilfe und Migration im Plenum des Europaparlaments mit 344 zu 237 Stimmen bei 66 Enthaltungen angenommen

Straßburg (OTS) - 

"Europa ist die stärkste Soft Power der Welt. Das bedeutet, niemand investiert mehr in Aufbauarbeit und Nothilfe in anderen Teilen der Welt als wir. Entwicklungshilfe und humanitäre Hilfe sind keine Geschenke. Sie sind Investitionen in die Zukunft einer Welt mit Stabilität und in die Entwicklung menschenwürdiger Standards, von denen Europa genauso profitiert wie von verlässlichen wirtschaftlichen Partnern in aller Welt", betont der österreichische Europaabgeordnete Lukas Mandl, der die Europäischen Volkspartei (EVP) im Europaparlament im Ausschuss für Entwicklungszusammenarbeit leitet und der längst dienende österreichische Abgeordnete in der EVP-Fraktion ist.

"Eine der riesigen Herausforderungen Europas in den vergangenen zehn Jahren war und ist die illegale Migration, die nun zu großen Problemen bei der Integration führt. Europa muss seine Position als stärkste Soft Power der Welt daher auch nützen, um zu verhindern, dass Menschen entwurzelt werden und sich angeleitet durch die organisierte Schlepperkriminalität auf gefährliche Fluchtrouten begeben und lebensgefährliche Reisen machen, die ins Nichts führen, weil die meisten kein Asylrecht haben", sagt Mandl, der ergänzt: “Hauptsächlich beschäftigen wir uns mit diesem Themenfeld ja im Rahmen des Asyl- und Migrationspakts, der letzten Freitag endlich in Kraft getreten ist.”

"Die Entwicklungshilfe kann und muss dazu beitragen, Fluchtursachen zu bekämpfen. Darum geht es in dem Bericht des Europäischen Parlaments, den ich in den vergangenen Monaten mit den anderen Fraktionen verhandelt habe. In den Verhandlungen sind neben Argumenten der Vernunft auch immer wieder ideologische Zugänge aufgekommen. Manche nehmen die Probleme der illegalen Migration nicht ernst genug. Andere nehmen die wichtige Rolle nicht ernst genug, die Entwicklungshilfe für Europas Stärke im geopolitischen Kontext spielt. Letztlich konnten wir durch Kompromisse in der Mitte des politischen Spektrums eine Mehrheit im Plenum des Europaparlaments erreichen", freut sich Lukas Mandl.(Schluss)

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