- 15.06.2026, 12:09:34
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Santander-Finanzbarometer: Krisen können den Sommerurlaub nicht vermiesen – 38 Prozent finanzieren ihn bereits teilweise aus Ersparnissen
Internationale Konflikte und steigende Reisekosten beeinflussen die Urlaubsplanung vieler Menschen. Dennoch planen knapp zwei Drittel der ÖsterreicherInnen einen Sommerurlaub.

Die Krisen können uns auch in wirtschaftlich und politisch herausfordernden Zeiten die Ferien nicht vermiesen: 64 Prozent planen laut aktueller Santander-Umfrage heuer sicher oder wahrscheinlich eine mehrtägige Urlaubsreise. Gleichzeitig beeinflussen internationale Krisen, Unsicherheiten und steigende Kosten die Reiseplanung.
„Urlaub hat für viele Menschen nach wie vor einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass steigende Lebenshaltungskosten die privaten Urlaubsbudgets zunehmend belasten“, sagt Olaf Peter Poenisch, CEO von Santander Österreich.
Krisen und steigende Kosten beeinflussen die Reiseplanung
Für 44 Prozent der Reisewilligen haben aktuelle wirtschaftliche und internationale Krisen einen starken Einfluss auf die Urlaubsplanung. Frauen zeigen sich dabei deutlich sensibler als Männer: Während sich 54 Prozent der Frauen durch die aktuellen Entwicklungen beeinflusst sehen, trifft dies nur auf 35 Prozent der Männer zu.
Als wichtigste Einflussfaktoren nennen jene, die einen Urlaub planen, internationale Konflikte und die Sicherheitslage (48 Prozent) sowie hohe Preise für Unterkünfte und Reisen (47 Prozent). Dahinter folgen hohe Energie- und Treibstoffpreise (36 Prozent) sowie die persönliche finanzielle Situation (34 Prozent). Besonders stark beschäftigen die Kosten für Unterkünfte und Reisen die 30- bis 50-Jährigen – vermutlich auch deshalb, weil in dieser Altersgruppe viele Familien mit Kindern vertreten sind: Für 62 Prozent sind sie ein wesentlicher Faktor bei der Urlaubsplanung.
Urlaub bleibt wichtig: Viele gönnen sich etwas, sparen aber gezielt
Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und steigender Reisekosten bleibt der Sommerurlaub für viele ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität. Mehr als ein Drittel der Urlaubswilligen (35 Prozent) gibt an, sich im Urlaub bewusst etwas zu gönnen und dort nicht sparen zu wollen.
Gleichzeitig achten viele Reisende stärker auf ihre Ausgaben. Rund ein Drittel (32 Prozent) plant, vor Ort weniger Geld für Restaurants, Ausflüge, Unterhaltung oder Shopping auszugeben. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während 41 Prozent der Frauen ihre Ausgaben im Urlaub reduzieren möchten, gilt das nur für 24 Prozent der Männer.
Gespart wird jedoch zunehmend bereits bei der Buchung. 23 Prozent möchten kürzer verreisen, 22 Prozent wollen Frühbucherangebote nutzen, 15 Prozent setzen auf kurzfristige Schnäppchen und weitere 15 Prozent planen, auf günstigere Unterkünfte auszuweichen (Mehrfachnennungen waren möglich). Damit zeigt sich ein Trend zu einer preisbewussteren Urlaubsplanung.
Dieses Kostenbewusstsein spiegelt sich auch in externen Erhebungen wider: Laut ÖAMTC-Reisemonitor ist das durchschnittliche Budget für den Sommerurlaub heuer leicht auf 1.189 Euro pro Kopf gesunken, im Vorjahr waren es noch 1.233 Euro.
Deutlich mehr Menschen finanzieren den Urlaub aus Ersparnissen
Die wichtigste Finanzierungsquelle für den Sommerurlaub bleibt das laufende Einkommen inklusive Urlaubsgeld. 81 Prozent der Reisenden finanzieren ihre Urlaubsreisen auf diese Weise (Mehrfachnennungen waren möglich).
Gleichzeitig greifen bereits 38 Prozent auf Ersparnisse zurück – deutlich mehr als im Vorjahr, als dieser Wert noch bei 28 Prozent lag. Andere Finanzierungsformen spielen dagegen kaum eine Rolle: Lediglich ein Prozent der Befragten gibt an, den Urlaub über einen Kredit oder eine Kontoüberziehung zu finanzieren.
Santander-Finanzbarometer
Für das aktuelle Santander-Finanzbarometer wurden vom 21. bis 26. Mai 2026 insgesamt 1.034 Österreicherinnen und Österreicher vom Meinungsforschungsinstitut IFDD – Institut für Demoskopie und Datenanalyse mittels Onlineinterviews (CAWI) befragt. Die maximale statistische Schwankungsbreite beträgt ±3,0 Prozent.
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CEO Olaf Peter Poenisch: www.santanderconsumer.at/olaf-peter-poenisch
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Über Santander
Die Santander Consumer Bank GmbH ist Österreichs Spezialist für Konsumentenkredite mit dem Ziel, Mobilität und Dinge des täglichen Bedarfs für Menschen leistbar zu machen. Zum Produktportfolio gehören Barkredite, Teilzahlungen, Debitkarten, Kfz-Kredite, Leasing und Versicherungen. Im Sparbereich zählen Tages- und Festgeldkonten zum Angebot. Santander ist in Österreich enger Partner des heimischen Handels. Mit 3.000 Kooperationen aus dem Einzel- und Kfz-Handel ist das Unternehmen der führende herstellerunabhängige Finanzierer von Autos, Motorrädern und Konsumgütern. Santander beschäftigt in Österreich über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betreibt 29 Filialen sowie ein Kundenservice-Center. Per Ende Dezember 2025 betreut die Bank 397.000 Kundinnen und Kunden. Mit Sitz in Wien operiert das Unternehmen mit einer österreichischen Banklizenz und unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung.
Santander in Österreich ist Teil der 1857 gegründeten Banco Santander mit Sitz in Spanien. Die Finanzgruppe ist gemessen an der Marktkapitalisierung einer der größten Banken weltweit. Die Aktivitäten der Gruppe sind in fünf globale Geschäftsbereiche zusammengefasst: Retail & Commercial Banking, Openbank, Corporate & Investment Banking, Wealth Management & Insurance und Payments (PagoNxt, Karten). Per Ende Dezember 2025 betreibt die Gruppe über 7.100 Filialen, beschäftigt mehr als 198.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreut 180 Millionen Kundinnen und Kunden.
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