• 12.06.2026, 16:10:02
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Samariterbund Wien: renovierte und erweiterte Zentrale

Bundesministerin Korinna Schumann, Stadtrat Peter Hacker und Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht nahmen an der feierlichen Eröffnung teil.

Wien (OTS) - 

Mit der Renovierung und Erweiterung der Zentrale in der Pillergasse ist ein nachhaltiger und resilienter Standort entstanden. Auf mehr als 3.000 Quadratmetern vereint die „Pillergasse neu“ ein innovatives Ausbildungszentrum für Erste Hilfe, Pflege und Rettungsdienst sowie zahlreiche Angebote für Mitarbeiter:innen, Ehrenamtliche und betreute Menschen. Dabei werden 125 Arbeitsplätze mit dem laufenden Schulungsbetrieb sowie einer Beratungsstelle für mobile Wohnbetreuung an einem Standort kombiniert.

Unter den Ehrengästen der feierlichen Eröffnung befanden sich Korinna Schumann, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, sowie Sozial- und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und Mag. Dietmar Baurecht, Bezirksvorsteher Rudolfsheim-Fünfhaus. Gemeinsam mit Vertreter:innen des Samariterbundes eröffneten sie den neuen Standort.

„Mit der modernisierten Zentrale des Samariterbundes Wien entsteht ein Ort, der Ausbildung, soziale Unterstützung und Gesundheitsversorgung auf vorbildliche Weise miteinander verbindet. Die Investition in moderne Infrastruktur, nachhaltige Energieversorgung und Krisenvorsorge stärkt nicht nur die Einsatzfähigkeit einer wichtigen Hilfsorganisation, sondern schafft auch beste Rahmenbedingungen für jene Menschen, die sich tagtäglich mit großem Engagement für andere einsetzen. Die neue Zentrale ist damit ein starkes Zeichen für Solidarität, Resilienz und eine zukunftsorientierte Gesundheits- und Sozialversorgung. Mein besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen des Samariterbundes, die mit ihrem Einsatz jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft leisten“, so Gesundheits- und Sozialministerin Korinna Schumann.

Die Rettungsorganisationen sind in der Gesundheitsversorgung der Wiener Bevölkerung essenziell; gut ausgebildetes Personal, gute Arbeitsbedingungen und damit zusammenhängend eine gute Infrastruktur sind die Grundvoraussetzungen für eine reibungslos funktionierende Rettungskette. Der Samariterbund ist eine der tragenden Säulen dieser Rettungskette in Wien und ich freue mich, dass ich heute an der Eröffnung der renovierten und erweiterten Zentrale des Wiener Samariterbundes teilnehmen darf“, unterstrich Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.

„Eine leistungsfähige Gesundheitsinfrastruktur ist für den Bezirk essenziell: Durch den Ausbau der Zentrale des Samariterbundes werden kurze Wege und schnelle Versorgung durch ausgebildete Sanitäter*innen sichergestellt. Dies ist neben der Eröffnung der beiden Primärversorgungszentren in den letzten Jahren, eine große Aufwertung für die Gesundheitsversorgung in Rudolfsheim-Fünfhaus“, so Bezirksvorsteher Mag. Dietmar Baurecht.

Im Mittelpunkt steht das moderne Ausbildungszentrum für Erste Hilfe, Pflege und Rettungsdienst. Jährlich werden hier rund 4.000 Menschen ausgebildet. Sieben flexibel koppelbare Seminarräume bieten Platz für bis zu 200 Teilnehmer:innen gleichzeitig und schaffen eine ideale Lernumgebung.

Ausbildungszentrum, Resilienz, Nachhaltigkeit

Besonderes Augenmerk lag beim Umbau darauf, die Resilienz der Rettungsorganisation zu stärken und gleichzeitig einen nachhaltigen Standort zu schaffen. Die Zentrale vereint nun jene Bereiche, die für die Bewältigung unterschiedlichster Krisensituationen von zentraler Bedeutung sind. Auf infrastruktureller Ebene wurde darauf unter anderem mit der Errichtung einer 60-kWp-Photovoltaikanlage sowie einer umfassenden Blackout-Vorsorge inklusive Netzersatzanlage für das gesamte Gebäude reagiert. Zudem wird auf zahlreiche umweltschonende Maßnahmen gesetzt: Die optimierte Gebäudehülle senkt den Heizenergiebedarf um rund 20 Prozent. Fernwärme, energieeffiziente Kühlung mit Abwärmenutzung für die Warmwasseraufbereitung sowie eine kontrollierte Raumlüftung sorgen für einen ressourcenschonenden Betrieb. Aufgrund der neu entstandenen Räumlichkeiten können bislang extern angemietete Objekte aufgegeben und die Angebote an einem Ort zusammengeführt werden.

„Die neue Zentrale in der Pillergasse ist ein Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit, auf das man stolz sein kann. Selbstverständlich geht es auch um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind das Herzstück des Samariterbundes. Sie sollen ihre soziale Mission in einem angenehmen und nachhaltigen Arbeitsumfeld erfüllen können. Diese moderne Homebase in Wien wird beweisen, dass hochprofessionelles Engagement und eine menschenfreundliche Arbeits-Atmosphäre miteinander vereinbar sind", sagte Franz Schnabl, Präsident des Samariterbundes Österreich.

„Die vielen Ehren- und Hauptamtlichen sowie die betreuten Menschen unserer zahlreichen Einrichtungen und Angebote finden in diesem Gebäude einen Ort der Begegnung, für Austausch und gemeinsame Aktivitäten – von der Samariterjugend bis zu Seniorentreffs, aus dem Bereich der Führungskräfteausbildung bis zum Katastrophenhilfsdienst“, betonte Dr. Susanne Drapalik, Präsidentin des Samariterbundes Wien.

„Mit der Renovierung und Erweiterung schaffen wir optimale Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeiter:innen, Ehrenamtlichen und die Menschen, die wir begleiten. Die Zusammenführung zentraler Bereiche an einem Standort stärkt unsere Zusammenarbeit und macht uns fit für die Herausforderungen der Zukunft“, so Mag. Oliver Löhlein, Geschäftsführer des Samariterbundes Wien, abschließend.

Fotolink:

PW: R1SmEABMEq

https://cloud.samariterbund.net/s/d2neyKZXRtCqi5d

Fotocredit: Samariterbund/G. Pall

Rückfragen & Kontakt

Samariterbund Wien
Mag. Susanne Kritzer
Telefon: +43 (0)664 846 10 08
E-Mail: [email protected]

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