- 11.06.2026, 12:14:32
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mumok: Zwei Ausstellungseröffnungen und volles Programm bei freiem Eintritt am 20. Juni

Am 20. Juni präsentiert das mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien erstmals unter Generaldirektorin Fatima Hellberg sein neues Programm der Öffentlichkeit. Von 14 bis 20 Uhr lädt das Haus zu einem Tag der Begegnung, mit zwei großen neuen Ausstellungen und einem spannenden Programm. Der Eintritt ist frei.
Am 20. Juni eröffnen die neuen Ausstellungen Terminal Piece (20. Juni 2026 – 7. Februar 2027) und Tolia Astakhishvili, Figure of the Child (20. Juni – 1. November 2026), die sich über alle Ebenen des mumok erstrecken. An diesem Eröffnungstag erwartet Besucher*innen von 14 bis 20 Uhr ein vielfältiges Programm:
- Stündliche Führungen durch beide Ausstellungen geben einen ersten begleiteten Einblick in spannende Aspekte und Hintergründe.
- Die in Wien lebende Künstlerin Birke Gorm lädt in ihrem Workshop poppets dazu ein, aus Stroh, Heu und Blumen Puppen zu basteln.
- Bei einem Live-Printing bietet das Team der Viadukt Siebdruckwerkstatt die Möglichkeit, mitgebrachte Textilien wie T-Shirts oder Stofftaschen mit ausgewählten Motiven aus der mumok-Sammlung zu bedrucken.
- Das Volkstheater öffnet seinen Fundus: Bei einem Flohmarkt werden originale Kostüme zum Verkauf angeboten – eine seltene Gelegenheit, ein Stück Theatergeschichte mit nach Hause zu nehmen.
- Beim gemeinsamen Blumenkranzbinden entsteht in kollektiver Arbeit ein großer Kranz, der anschließend im Museum präsentiert wird.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Programmpunkte sind kostenfrei.
Die Ausstellungen
Terminal Piece (20. Juni 2026 – 7. Februar 2027)
Ausgangspunkt der großen Eröffnungsausstellung von Fatima Hellberg ist die gleichnamige Installation von Kate Millett (1972) – ein feministisches Schlüsselwerk der US-amerikanischen Kunstgeschichte und der erste Ankauf unter ihrer Generaldirektion. Wer beobachtet, wer wird beobachtet – diese Fragen bilden die Linse, durch die ausgewählte Werke aus der mumok-Sammlung (u. a. Rudolf Schwarzkogler, Cy Twombly, Franz West, Gerhard Rühm, Joseph Beuys, Lutz Bacher) in Dialog mit Leihgaben und neuen Auftragsarbeiten treten. Die Schau erstreckt sich in fünf Akten über fünf Ebenen des Hauses. Den Auftakt macht Anna Viebrocks außergewöhnliche Sammlungspräsentation als begehbares Gesamtkunstwerk in der Eingangsebene – 700 m², die bis 30. September bei freiem Eintritt zugänglich ist.
Tolia Astakhishvili, Figure of the Child (20. Juni – 1. November 2026)
Die erste museale Einzelausstellung der, in Berlin und Tbilisi lebenden Künstlerin (*1974), zuletzt im MoMA PS1 New York und beim Biennale-Ausstellungsprogramm Venedig (2025) vertreten. Astakhishvili bespielt die zwei untersten Ebenen des mumok und transformiert sie grundlegend: Rampen, Spiegel, Rohre, Schächte – Momente des Rohen und Unfertigen. Die „Figur des Kindes“ steht für Autonomie und Abhängigkeit zugleich, für den Zustand des In-die-Welt-Geworfen-Seins. Werke aus der mumok Sammlung – darunter Nan Goldin, Pablo Picasso, Charlotte Moorman & Nam June Paik – sind direkt in die Installation integriert. Noch bis 18. Juni ermöglicht das Tolia Curriculum erstmals in der Geschichte des mumok den Entstehungsprozess einer Ausstellung öffentlich mitzuerleben.
Rückfragen & Kontakt
mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Mag. Katharina Murschetz (Leitung)
Telefon: +43-1-52500-1400
Mag. Katharina Kober
Telefon: +43-1-52500-1309
[email protected]
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