• 09.06.2026, 09:02:35
  • /
  • OTS0035

Greenpeace fordert Nachbesserungen beim Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz

Umweltschutzorganisation fordert anlässlich der bevorstehenden Abstimmung im Nationalrat verbindliche Vorgaben für den Ausbau von Erneuerbaren für die Bundesländer

Wien (OTS) - 

Noch für diese Woche hat Energieminister Hattmannsdorfer eine Nationalratsabstimmung über das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz angekündigt. Aus Sicht von Greenpeace ist der aktuell vorliegende Entwurf jedoch ungenügend und muss dringend nachgebessert werden. Da einzelne Bundesländer wie Kärnten, Oberösterreich und Salzburg den Ausbau von erneuerbaren Energien immer wieder blockieren, müssen die Bundesländer im Gesetz dazu verpflichtet werden, deutlich mehr Gebiete für den Ausbau erneuerbarer Energien auszuweisen und ambitionierte Ziele für 2035 und 2040 zu definieren. Damit die Klimaneutralität 2040 erreicht werden kann, muss die Produktion von Wind und Sonnenenergie bis 2040 mindestens verdreifacht werden.

Marc Dengler, Klima- und Energieexperte bei Greenpeace in Österreich sagt:
“Der aktuelle EABG-Entwurf ist kein Beschleuniger, sondern ein Bremsklotz für die Energiewende. Die darin festgelegten Mindestausbauziele sind unvereinbar mit Österreichs Klimazielen und es fehlen verbindliche Vorgaben für die Bundesländer. Statt das Gesetz um jeden Preis durchzuprügeln, sollte Energieminister Hattmannsdorfer nochmal zurück an den Verhandlungstisch gehen und ein Beschleunigungs-Gesetz erarbeiten, das diesen Namen verdient!”

Rückfragen & Kontakt

Marc Dengler
Klima- und Energieexperte
Greenpeace Österreich
Tel: +43 (0) 664 881 722 05
E-Mail: [email protected]

Annette Stolz
Leitung Pressearbeit
Greenpeace Österreich
Tel.: + 43 (0) 664 61 26 725
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel