- 08.06.2026, 08:30:33
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- OTS0012
Streamingabgabe gefährdet Medienvielfalt, Arbeitsplätze, Investitionen und digitale Souveränität
Unternehmen der österreichischen TV-Branche warnen deutlich vor den negativen Auswirkungen
Mehrere Unternehmen der österreichischen TV-Branche haben sich mit einem gemeinsamen offenen Brief an Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler, die Mitglieder der Bundesregierung sowie die medienpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Regierungsparteien gewandt.
Die unterzeichnenden Unternehmen warnen darin vor den weitreichenden Auswirkungen der geplanten Streamingabgabe auf den österreichischen Medienstandort.
Nach Einschätzung der Branche würde die Abgabe nicht nur internationale Streaminganbieter treffen, sondern auch heimische Fernsehsender und Abrufdienste mit mindestens 20 Millionen Euro belasten – also genau jene Unternehmen, die in Österreich investieren, Arbeitsplätze schaffen, heimische Inhalte produzieren, österreichischen Sport finanzieren und einen wesentlichen Beitrag zur Medienvielfalt und zur demokratischen Öffentlichkeit leisten.
Die Abgabe wäre nicht nur eine Gefahr für Medienvielfalt, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Medienstandorts, sondern auch für die strategische und digitale Souveränität Österreichs.
Der Brief ist von folgenden Unternehmen unterzeichnet: ProSiebenSat.1 PULS 4 Gruppe, ServusTV / Red Bull Media House, Sky Österreich, oe24.TV und CANAL+ Österreich.
> Link zum offenen Brief im Wortlaut:
https://www.voep.at/downloads/2026-06-08_Offener_Brief_betr_Streamingabgabe.pdf
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