- 03.06.2026, 11:41:02
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FPÖ – Mölzer kritisiert Vertagung von FPÖ-Kulturinitiativen: „Alpine Traditionen und faire Filmförderung verdienen politische Priorität“
„ÖVP, SPÖ und NEOS wollen an ihren bestehenden Förder- und Abhängigkeitssystemen festhalten“
Deutliche Kritik übte heute FPÖ-Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer an der Vertagung zweier freiheitlicher Anträge im parlamentarischen Kulturausschuss. Sowohl die freiheitliche Initiative zur Sicherung des alpinen Kulturerbes als auch der Antrag zur grundlegenden Reform der österreichischen Filmförderung wurden von den Regierungsparteien erneut vertagt. „Die Systemparteien zeigen damit einmal mehr, dass sie zwar gerne von Kultur sprechen, aber nicht bereit sind, konkrete Maßnahmen für den Schutz heimischer Kultur und eine nachhaltige Stärkung des österreichischen Kulturstandorts umzusetzen. Gerade die Freiheitlichen haben mit ihren Anträgen praktikable und dringend notwendige Vorschläge eingebracht, um einerseits das alpine Kulturerbe Österreichs zu sichern und andererseits die heimische Filmwirtschaft unabhängiger, effizienter und zukunftsfit zu machen“, erklärte Mölzer.
Im Antrag zur Sicherung des alpinen Kulturerbes fordert die FPÖ unter anderem Maßnahmen zum Erhalt von Gipfelkreuzen, historischen Schutzhütten, Wanderwegen und Klettersteigen. Diese Einrichtungen seien Ausdruck österreichischer Tradition, Identität und jahrhundertealter Bergsteigerkultur. Die schwarz-rot-pinke Regierung müsse gemeinsam mit Ländern, Gemeinden und alpinen Vereinen endlich die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, damit diese kulturellen Zeugnisse dauerhaft erhalten bleiben. „Unsere alpine Kultur ist kein folkloristisches Beiwerk, sondern ein wesentlicher Teil der österreichischen Identität. Während Milliarden Euro an Steuergeld für ideologische Prestigeprojekte oder internationale Förderprogramme ausgegeben werden, fehlt offenbar der politische Wille, das eigene kulturelle Erbe ausreichend zu schützen“, kritisierte Mölzer.
Auch bei der Reform der Filmförderung fehle den Regierungsparteien der Mut zu echten Veränderungen. Die FPÖ fordert eine Neuausrichtung der Förderpraxis mit klaren Obergrenzen für öffentliche Förderungen, mehr Transparenz und einer stärkeren Eigenständigkeit der Filmbranche. Künftig soll pro Filmprojekt nur mehr eine Kombination von maximal zwei öffentlichen Förderprogrammen möglich sein, wobei die Gesamtförderquote grundsätzlich 50 Prozent der Herstellungskosten nicht überschreiten soll. „Es kann nicht sein, dass sich Teile der Filmbranche dauerhaft an staatliche Fördertöpfe gewöhnen, während Transparenz, Effizienz und Kontrolle auf der Strecke bleiben. Unser Ziel ist eine starke österreichische Filmwirtschaft, die auf Qualität und Eigenverantwortung setzt, statt auf immer neue Abhängigkeiten vom Staat“, betonte Mölzer.
Darüber hinaus forderte der freiheitliche Kultursprecher eine umfassende Evaluierung der bisherigen Filmförderpraxis, um die Zielgenauigkeit und Rechtskonformität der Mittelvergabe sicherzustellen. Öffentliche Gelder müssten verantwortungsvoll eingesetzt werden, anstatt in intransparenten Strukturen zu versickern. „Die neuerliche Vertagung zeigt deutlich, dass ÖVP, SPÖ und NEOS an ihren bestehenden Förder- und Abhängigkeitssystemen festhalten wollen. Notwendige Reformen werden blockiert, während die Probleme im Kulturbereich weiter anwachsen. Die FPÖ wird sich jedoch weiterhin konsequent für den Schutz heimischer Kultur, mehr Transparenz und eine echte Stärkung des österreichischen Kulturstandorts einsetzen“, stellte Mölzer klar.
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