• 02.06.2026, 11:58:32
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Regionale Klima-Manager des Jahres 2026 stehen fest

Auszeichnung für Stefan Czamutzian (KEM Wagram) und Stephanie Steinböck (KEM Inn-Hausruck) – Projekt des Jahres „LOKAL Schullokal“ bringt regionale Lebensmittel auf den Teller

https://www.apa-fotoservice.at/galerie/39932 Treffen der Klima-
und Energie-Modellregionsmanager:innen
Wien (OTS) - 

Regionale Klimaschutz-Projekte initiieren, koordinieren und umsetzen – genau das leisten die Managerinnen und Manager der Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) des Klima- und Energiefonds tagtäglich. Bei der diesjährigen zweitägigen KEM-Hauptveranstaltung in Bad Schallerbach trafen sich 130 Manager:innen aus ganz Österreich. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Austausch und Vernetzung, sondern auch die Auszeichnungen für die Managerin und den Manager des Jahres sowie das „Projekt des Jahres“.

Regionen- und Klimaminister Norbert Totschnig: „Österreichs Regionen sind Vorreiter der Energiewende. Die KEM-Managerinnen und Manager treiben Klimaschutzprojekte voran, vernetzen regionale Akteurinnen und Akteure, schaffen resiliente Strukturen und begleiten die Umsetzung vor Ort. Dieses Engagement ist ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Klima- und Energieziele in Österreich. Herzliche Gratulation an die Managerin und den Manager, die heuer diese Auszeichnung erhalten haben!“

Die Oberösterreicherin Stephanie Steinböck wurde als „KEM-Managerin des Jahres“ ausgezeichnet. In der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Inn-Hausruck zeigt sie eindrucksvoll, wie Klimaschutz durch Zusammenarbeit und gemeinsames Engagement gelingen kann – selbst in einer stark industriell geprägten Region. Gemeinsam mit dem Regionalmanagement Oberösterreich, 144 Gemeinden und drei benachbarten KEMs ist es ihr gelungen, ein regionsübergreifendes Zielnetz für den Alltagsradverkehr zu entwickeln. Damit entstand erstmals eine durchgängige Planungsgrundlage für ein modernes Radwegenetz in der Region. Das soll den Menschen den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad erleichtern und nachhaltige Mobilität im Alltag stärken. Stephanie Steinböck sagt: „Die Aufbruchsstimmung in den zehn Gemeinden unserer KEM ist deutlich spürbar. Gemeinden, Betriebe, Schulen und engagierte Bürger ziehen bei Themen wie Energiewende, Ressourcenschonung und nachhaltiger Mobilität gemeinsam an einem Strang. Genau dieses Miteinander macht vieles möglich.“

KEM-Manager des Jahres wurde Stefan Czamutzian aus Niederösterreich. In der KEM Wagram setzt er seit Jahren auf starke regionale Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Betrieben, Landwirtschaft, Forschung und Bevölkerung. So treibt er seit Jahren den Ausbau erneuerbarer Energien in seiner Region voran, in den letzten Jahren wurden PV-Anlagen mit insgesamt 1,35 MWp Spitzenleistung in seiner Region errichtet. Ein guter Nährboden für Investoren: So errichteten ECOwind und EVN 2023 die mit 14 Hektar größte schwimmende PV-Anlage Mitteleuropas auf zwei Schotterteichen in Grafenwörth. Der Strom aus der 24,5-MWp-Anlage reicht für rund 7.500 Haushalte. „Insgesamt liegt die KEM Wagram nun bei mehr als 1,5 kWp pro Einwohner:in“, freut sich Czamutzian.

„LOKAL Schullokal“ setzt auf regionale Lebensmittel in der Schulverpflegung

Für das „Projekt des Jahres 2026“ wurde die KEM Vorderwald in Vorarlberg ausgezeichnet. Die Vorderwald-Gemeinden Doren, Hittisau und Lingenau haben in den vergangenen Jahren eigene Frischeküchen unter der Marke „LOKAL-Schullokal“ dank der intensiven Betreuung durch die KEM-Managerin Monika Forster aufgebaut und damit eine langfristige, regionale Lösung für die Schulverpflegung geschaffen. Hochwertige, regional erzeugte Lebensmittel sind in die Kantinen der Schulen eingezogen. Monika Forster: „Wir fördern damit Klima, Gesundheit, Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung gleichermaßen – und den Kindern schmeckt es!“. Die Küchen versorgen inzwischen auch umliegende Gemeinden und gelten als Vorzeigemodell weit über die Region hinaus.

Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Bernd Vogl: „Damit die regionale Wirtschaft, die Menschen vor Ort und das Klima profitieren können, braucht es Profis vor Ort. Sie motivieren, vernetzen, setzen um. 130 Managerinnen und Manager in ganz Österreich treiben die Energiewende in den Regionen voran, bringen Klimaschutzprojekte in die Umsetzung und unterstützen Gemeinden dabei, unabhängiger von fossilen Energien zu werden. Herzlichen Glückwunsch!“

Weitere Informationen

Orte von morgen – die Website für Klima- und Energiemodellregionen, Klimawandel-Anpassungsmodellregionen und Pionierstädte der Mission "Klimaneutrale Stadt"

KEM Wagram

KEM Inn-Hausruck

„LOKAL Schullokal“ in der KEM Vorderwald

LOKAL – Das Essenskonzept für den Vorderwald

Weitere Bilder in der APA-Fotogalerie

Rückfragen & Kontakt

Klima- und Energiefonds
Mag. Katja Hoyer
Telefon: +43/1/585 03 90-23
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.klimafonds.gv.at

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