• 01.06.2026, 09:00:36
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Forschung erleben: BMFWF fördert 21 Kinder- und Jugenduniversitäten mit rund 1,5 Mio. Euro

Kinder- und Jugenduniversitäten 2026 bringen Wissenschaft in Österreichs Städte und Regionen

Wien (OTS) - 

Kinder und Jugendliche können sich diesen Sommer auf ein vielfältiges Forschungsangebot quer durch Österreich freuen. In sieben Bundesländern öffnen Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ihre Türen und bieten ein abwechslungsreiches Programm für junge Menschen.

Die Veranstaltungen finden sowohl in den großen Universitätsstädten Wien, Graz, Linz und Innsbruck als auch in ländlichen Regionen wie dem Klostertal, Osttirol oder dem Waldviertel statt. Das Angebot reicht vom Beobachten von Graugänsen im Almtal, über das Programmieren von Robotern in Klosterneuburg, bis hin zum Produzieren von Podcasts in St. Pölten, künstlerischen Arbeiten im Acrylfarbenlabor in Wien oder interaktiven Weltraum-Workshops in Graz. Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen zwischen sechs und 20 Jahren.

Neben Programmen direkt an Forschungs- und Bildungseinrichtungen gibt es auch Angebote im öffentlichen Raum, etwa in Parks, Schwimmbädern oder Gemeindebauten. Ergänzend laden Online-Formate dazu ein, ortsunabhängig zu forschen und zu entdecken.

Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) unterstützt die Durchführung der Kinder- und Jugenduniversitäten 2026 mit rund 1,5 Millionen Euro. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner betont: „Kinder- und Jugenduniversitäten öffnen Hochschulen für alle jungen Menschen, unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Bildungsweg der Eltern. Wissenschaft darf keine geschlossene Welt sein. Mit niederschwelligen Angeboten schaffen wir faire Chancen auf Bildung, wecken Neugier und stärken das Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie.“

Der OeAD, Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung, setzt das BMFWF -Programm für Kinder- und Jugenduniversitäten um und vergibt die Fördermittel. OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice unterstreicht die besondere Bedeutung des Programms: „Kinder- und Jugenduniversitäten vermitteln nicht nur Wissen, sondern geben auch wichtige Impulse für Bildungs- und Berufswahl. Entscheidend ist, dass möglichst viele junge Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Wohnort – Zugang zu diesen Angeboten haben und so früh für Wissenschaft begeistert werden.“

Neben dem Förderprogramm des BMFWF koordiniert der OeAD auch das Kinderuni-Förderprogramm der Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Niederösterreich. 2026 erhalten sieben Projekte mit Niederösterreich-Bezug eine zusätzliche Förderung des Landes in Höhe von insgesamt rund 73.000 Euro. Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf hebt hervor: „Niederösterreich verfügt über ein breites Netzwerk an Maßnahmen und Initiativen im Bereich der Wissenschaftsvermittlung – von der Science Academy über das Science Center Tulln bis zu Workshops, die direkt in Schulen oder Bibliotheken stattfinden. Über 800 Veranstaltungen bieten wir in diesem Bereich jährlich an und orten ein sehr großes Interesse von Seiten der Kinder, Jugendlichen und Eltern. Kinder- und Jugenduniversitäten erweitern diese Angebote um Formate, die jungen Menschen ein Eintauchen in Forschung ermöglichen. Dass wir als Land solche Projekte unterstützen, ist uns wichtig, um die nächste Generation früh und nachhaltig für Wissenschaft zu begeistern. Damit setzen wir einen wichtigen Schritt, um unser Land an die Spitze zu bringen.“

Ergänzend zu den Kinder- und Jugenduniversitäten fördert das BMFWF auch Erweiterungsmodule zur Ferienbetreuung mit wissenschaftlichem Anspruch. 2026 werden 13 solcher Module umgesetzt. Sie ermöglichen es Kindern und Jugendlichen über eine Woche hinweg intensiv in Forschungsthemen einzutauchen und bieten gleichzeitig Spiel- und Bewegungseinheiten. Diese ganztägigen, regional abgestimmten Formate bieten einen besonders niederschwelligen Zugang zu Wissenschaft und Forschung.

Eine Übersicht über alle 2026 vom BMFWF und vom Land Niederösterreich geförderten Kinder- und Jugenduniversitäten ist auf der Website des OeAD unter folgendem Link zu finden: https://youngscience.oead.at/de/angebote/kinder-und-jugenduniversitaeten/projekte

Rückfragen & Kontakt

OeAD - Agentur für Bildung und Internationalisierung
Mag. Ursula Hilmar
Pressesprecherin
Telefon: 01 534 08 270
E-Mail: [email protected]
Website: www.oead.at

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