- 26.05.2026, 12:21:02
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Gewalt gegen katholische Verbindungsstudenten in Innsbruck: MKV verurteilt Angriff auf das Schärfste und fordert konsequente Aufarbeitung
Am Samstagnachmittag ist es im Rahmen des 82. Pennälertages des Mittelschüler-Kartell-Verbands in Innsbruck zu einem gewaltsamen Übergriff auf zwei Mitglieder einer katholischen, nichtschlagenden Studentenverbindung gekommen. Die beiden jungen Männer wurden in der Innsbrucker Innenstadt zunächst verbal bedrängt und anschließend körperlich attackiert. Beide mussten medizinisch versorgt werden; einer der Betroffenen erlitt dabei unter anderem eine Nasenfraktur.
Nach übereinstimmenden Angaben der Betroffenen soll der Angriff gezielt aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes erfolgt sein, insbesondere wegen des Tragens von Couleur. Im Zuge der Auseinandersetzung sollen zudem Parolen mit Bezug zum „Antifa“-Spektrum gefallen sein. Diese Angaben sind derzeit noch nicht polizeilich bestätigt; die Ermittlungen laufen.
Der Mittelschüler-Kartell-Verband zeigt sich über den Vorfall tief betroffen und verurteilt die Tat unmissverständlich. Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer Weltanschauung, religiösen Prägung oder ihrer studentischen Traditionen ist in keiner Weise zu rechtfertigen und hat in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz.
MKV-Bundesobmann Thomas Weickenmeier: „Dieser Angriff ist kein isolierter Vorfall, sondern ein Warnsignal dafür, dass politisch motivierte Gewalt – insbesondere auch aus dem linksextremen Spektrum – eine wachsende Gefahr für unsere Demokratie und die Meinungsvielfalt darstellt!
“
„Auch mir wurde am Samstagnachmittag in der Innsbrucker Innenstadt meine Kopfbedeckung von einer vorbeikommenden Person gewaltsam vom Kopf gerissen. Dieser Vorfall zeigt, wie viel Unverständnis und mangelnde Toleranz teilweise vorhanden sind und wie sehr sich einzelne Personen zunehmend von Aggression und Radikalisierung leiten lassen
“, so MKV-Bundesjugendobmann Simon Brandstätter.
Besonders alarmierend sei die offenbar wachsende Bereitschaft, Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung zu akzeptieren.
In diesem Zusammenhang betont der Bundesjugendobmann des MKV Simon Brandstätter:
„Linksextremismus wird nach wie vor als unterschätztes Problem behandelt. Eine offene und ehrliche Auseinandersetzung damit ist dringend notwendig, um politische Gewalt in jeder Form konsequent zu verhindern.
“
Der MKV fordert daher mit Nachdruck:
- eine vollständige Aufklärung des Vorfalls sowie die rasche Täteridentifizierung,
- konsequente strafrechtliche Verfolgung,
- verstärkte Maßnahmen gegen jede Form politisch motivierter Gewalt,
- sowie eine breitere gesellschaftliche Auseinandersetzung mit wachsender Intoleranz gegenüber abweichenden Weltanschauungen.
Katholische Studentenverbindungen verstehen sich als Orte von Freundschaft, Bildung, Glauben und Verantwortung. Sie sind Teil der aktiven Zivilgesellschaft und leisten einen Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog. Diese Wertehaltung darf nicht durch Einschüchterung oder Gewalt untergraben werden.
„Gewalt ist niemals ein legitimes Mittel der Auseinandersetzung“, so der MKV abschließend. „Eine offene liberale Gesellschaft misst sich daran, wie sie mit Unterschiedlichkeit umgeht – nicht daran, wie sie sie bekämpft.“
Der MKV wird den Vorfall weiterhin aufmerksam begleiten und sich für die Sicherheit seiner Mitglieder sowie für ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander einsetzen.
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Mittelschüler-Kartell-Verband
Simon Brandstätter
Telefon: +43 676/81 43 86 15
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