• 22.05.2026, 17:20:32
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ÖH zu Uni-Budget: Vertagung löst keine Probleme.

Eine vertagte Entscheidung sichert keine Studienplätze, es ist weiterhin mit Einsparungen zu rechnen. Kommende Woche finden österreichweite Proteste statt.

Wien (OTS) - 

Die Verkündigung von Ministerin Holzleitner, das Budget der Universitäten erst im Herbst festzulegen, stößt bei der Österreichischen Hochschüler_innenschaft auf Skepsis. Dass die Bundesregierung sich wieder selbst Spielraum gibt, um ihren Fehltritt zu berichtigen, zeigt zwar, dass der öffentliche Druck bereits erste Wirkungen entfaltet, die Österreichische Hochschüler_innenschaft merkt allerdings an, dass eine vertagte Entscheidung noch keine Studienplätze sichert.

„Anstatt ein klares Bekenntnis zu ausfinanzierten Unis abzugeben, macht es sich die Regierung einfach“, kommentiert Selina Wienerroither anlässlich des soeben abgehaltenen Medientermins im Ministerium „Bei den Universitäten darf schlichtweg nicht gekürzt werden – weder heute noch morgen.“ Die befürchteten Milliardenkürzungen im Universitätsbereich stoßen bei der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) weiter auf große Kritik. Bei der Bildung zu sparen ist in den Augen der ÖH kurzfristig gedacht und schadet der gesamten Gesellschaft.

Konkrete Folgen für Studierende:

  • weniger Studienplätze
  • längere Studienzeiten
  • verstärkte Hürden und Aufnahmeverfahren

Demonstrationen in ganz Österreich

Um gegen die Pläne anzukämpfen, kündigt die ÖH Demonstrationen in ganz Österreich an. Kommenden Mittwoch gehen in Wien Studierende, Universitätspersonal, Lehrende und Rektor_innen auf die Straße. „Wir wollen klarmachen, dass die geplanten Kürzungen für uns schlicht nicht hinnehmbar sind“, sagt Viktoria Kudrna „Als gesetzliche Vertretung der Studierenden ist es hier klar unsere Aufgabe, dagegen einzustehen.“ Einer neuen Diskussion über Studiengebühren erteilte die Hochschüler_innenschaft unterdessen eine klare Absage.

Auch in den Bundesländern kündigen viele Universitätsvertretungen und Universitäten Widerstand an: Geplant sind Kundgebungen in Graz, Linz, Salzburg und Klagenfurt. „Wir schauen sicher nicht zu, wie unsere Universitäten kaputtgespart werden. Dass die Universitäten hier einen Großteil des Sparpakets alleine tragen, lässt sich weder erklären noch verteidigen“, richtet Umut Ovat aus dem ÖH-Vorsitzteam aus.

Terminübersicht:

  • Großdemonstration in Wien: Mittwoch 27.05, 13:00, Universität Wien (Universitätsring 1)
  • Graz: Donnerstag 28.05, 14:00 Uhr, Wilhelm-Fischer-Allee
  • Linz: Donnerstag 28.05, 16:00 Uhr, Hauptplatz
  • Salzburg: Donnerstag 28.05, 14:00 Uhr, Kapitelplatz
  • Klagenfurt: Donnerstag, 28.05, 10:00 Uhr, Uni-Vorplatz

Vor der Demonstration in Wien werden von Seiten der Universitäten und Hochschüler_innenschaft organisatorische Infos für Medien zur Verfügung gestellt.

Großdemonstration gegen Kürzungen bei den Universitäten

Datum: 27.05.2026, 13:00 Uhr

Ort: Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien
Österreich

ÖH startet Petition gegen Milliardenkürzungen

Rückfragen & Kontakt

Pepe Loibner
Pressesprecher

Telefon: +43 664 5795776
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.oeh.ac.at/presse

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