- 22.05.2026, 10:01:02
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Stögmüller/Schöll-Laussermayer zu Konversionsmaßnahmen: Bundesregierung muss endlich handeln
Grüne unterstützen #Aufstehn-Petition für ein Verbot von Konversionsmaßnahmen
„Internationale Organisationen nennen es Folter, die Volkspartei nennt es ,Diskussionsbedarf'. Dass wir im Jahr 2026 immer noch über ein Verbot von Konversionsgewalt debattieren müssen, ist eine moralische Bankrotterklärung. Queere Menschen brauchen keine Heilung, viel eher brauchen einige in der Bundesregierung endlich einen Kompass der Menschlichkeit“, sagen David Stögmüller, Sprecher der Grünen für LGBTIQ+ und Bundessprecher der Grünen Andersrum, sowie Katharina Schöll-Laussermayer, Bundessprecherin der Grünen Andersrum, und halten fest: „Wir unterstützen die Petition von #Aufstehn, weil sie den breiten gesellschaftlichen Konsens sichtbar macht. Ein Verbot von Konversionsmaßnahmen, das sowohl die Geschlechtsidentität, als auch die sexuelle Orientierung schützt, ist längst überfällig."
„Es gibt nichts zu heilen. Konversionsmaßnahmen sind keine Therapie, sondern organisierte Gewalt und eine schwere Menschenrechtsverletzung. Durch ein konsequentes Verbot solch unseriöser Praktiken werden Menschenleben geschützt. Wir fordern ein sofortiges, lückenloses Verbot ohne Schlupflöcher. Diese Folter hat in einer Demokratie keinen Platz“, erklären Stögmüller und Schöll-Laussermayer.
„Die Community hat ihre Forderung klar und unmissverständlich formuliert. Die Verantwortung liegt bei der Bundesregierung, dies endlich umzusetzen. Menschenrechte sind nicht verhandelbar und der Schutz queerer Menschen darf nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden. Die Bundesregierung muss Konversionsmaßnahmen endlich verbieten – und zwar rasch, konsequent und ohne weitere Ausreden“, fordern die beiden.
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