• 22.05.2026, 08:40:02
  • /
  • OTS0013

WKÖ-Schultz: Modernisierung des EU-Mexiko-Abkommens ist ein weiterer wichtiger Baustein für das EU-Handelsnetz

Impulse für Österreichs Exportwirtschaft: Verbesserungen für Dienstleistungsbereiche und Landwirtschaft - Zusätzlich nutzbares Exportpotenzial von 1,1 Mrd. Euro

Wien (OTS) - 

Die Unterzeichnung des modernisierten Handelsabkommens zwischen der EU und Mexiko ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung des europäischen Handelsnetzwerks. „Gerade in Zeiten zunehmender Handelskonflikte, steigender Zölle und wachsender geopolitischer Unsicherheiten braucht Europa verlässliche Partnerschaften mehr denn je. Die Modernisierung des Abkommens mit Mexiko ist ein weiterer Pfeiler, der den Handel für heimische Unternehmen mit einem wichtigen Überseemarkt erleichtern wird“, betont WKÖ-Präsidentin Martha Schultz anlässlich der heutigen Unterzeichnung des modernisierten EU-Mexiko-Abkommens.

Das Global Agreement wird die wirtschaftlichen Beziehungen weiter vertiefen und neue Marktchancen eröffnen. Die WKÖ erwartet vom modernisierten Abkommen Impulse für den bilateralen Handel und neue Geschäftsmöglichkeiten für österreichische Unternehmen.

Vorgesehen sind neben einem besseren Zugang zum mexikanischen Beschaffungsmarkt auch vereinfachte Regeln für die Zollabwicklung. Durch den Abbau bisher hoher mexikanischer Zölle für landwirtschaftliche Produkte entstehen Exportchancen für hochwertige Lebensmittel und Getränke. Zudem eröffnet das Abkommen neue Möglichkeiten für den Dienstleistungsexport in Bereichen wie Finanzdienstleistungen, Transport, E-Commerce und Telekommunikation.

Warenexporte nach Mexiko haben sich in vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt

  • Österreich exportierte im Vorjahr Waren im Wert von rund 1,8 Mrd. Euro nach Mexiko und erwirtschaftete dabei einen Handelsbilanzüberschuss von 1,2 Mrd. Euro.
  • Mexiko ist damit der wichtigste Absatzmarkt in Lateinamerika und viertwichtigster Überseemarkt. In den vergangenen zehn Jahren stiegen die Ausfuhren um 129 Prozent.
  • Im Bereich Maschinen sind insbesondere österreichische Motoren und Motorenteile stark nachgefragt. Die zweitwichtigste Exportposition sind Fahrzeuge und Fahrzeugteile, gefolgt von elektrischen Maschinen.
  • Mehr als 100 österreichische Unternehmen unterhalten in Mexiko Niederlassungen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 2,5 Mrd. Euro. Die WKÖ-Internationalisierungsagentur AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA sieht weiteres Wachstumspotenzial im Handel mit Mexiko: Das zusätzlich realisierbare Exportpotenzial wird laut ITC Export Potential Map bis 2030 auf rund 1,1 Mrd. Euro geschätzt.

Die WKÖ hat alle Informationen zum Global Agreement zwischen der EU und Mexiko auf www.wko.at/eu-mexiko zusammengestellt. Österreichische Unternehmen, die bereits in Mexiko aktiv sind oder sich für den mexikanischen Markt interessieren, erhalten Unterstützung durch das AußenwirtschaftsCenter der WKÖ in Mexiko-Stadt (www.wko.at/aussenwirtschaft/mexiko). (PWK238/ST)

Rückfragen & Kontakt

Valentin Petritsch, MSC
Wirtschaftskammer Österreich
Sprecher der Präsidentin
T 0590900 4462
E [email protected]

https://www.wko.at/oe/news/start

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel