- 21.05.2026, 18:50:32
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SPÖ-Herr: Kickl-FPÖ verharmlost Gewalt gegen Kinder
FPÖ stimmt als einzige Partei gegen Antrag für gewaltfreies Aufwachsen
SPÖ, ÖVP, NEOS und Grüne haben heute einen gemeinsamen Antrag gegen Gewalt an Kindern in den Nationalrat eingebracht. Jedes Kind soll frei von Gewalt, Angst und Zwang groß werden, heißt es im Antragstext. Die FPÖ hat als einzige Partei gegen den Antrag gestimmt. „Damit verharmlosen Kickl und die FPÖ Gewalt gegen Kinder“, sagt SPÖ-Klubvize Julia Herr. ****
Anlass für den Antrag sind Aussagen von FPÖ-Chef Herbert Kickl am 1. Mai in Linz. Kickl sprach über frühere Zeiten, in denen noch „nachgeholfen“ werden konnte, wenn ein Kind nicht „gespurt“ hat. Diese Gewalt habe laut Kickl „niemandem geschadet“. Gleichzeitig deutete Kickl dabei mit seiner Hand eine Watsche an. Herr dazu: „Kickls Aussagen sind unerträglich. Wer sich die Zeiten zurückwünscht, in denen Kinder geschlagen wurden, verharmlost Gewalt gegen die Schwächsten unserer Gesellschaft. Heute hätte die FPÖ die Chance gehabt, sich von den Aussagen Kickls zu distanzieren. Das hat sie nicht getan.“
Um von den Aussagen ihres Parteichefs abzulenken, brachte die FPÖ selbst einen Antrag ein, der Gewalt gegen Kinder nach Herkunft der Täter kategorisiert: „Uns ist es egal, von wem Gewalt gegen Kinder ausgeht: Niemand darf Kinder schlagen!“, so Herr zur FPÖ.
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