• 21.05.2026, 15:56:02
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FPÖ – Zanger: „Smart-Meter-Chaos ist ein Milliarden-Flop auf Kosten der Bürger!“

FPÖ-Rechnungshofsprecher fordert sofortigen Stopp des Zwangseinbaus, eine echte Opt-Out-Möglichkeit und ein Ende der Überwachung

Wien (OTS) - 

In seiner heutigen Rede im Nationalrat übte der FPÖ-Rechnungshofsprecher NAbg. Wolfgang Zanger scharfe Kritik am Debakel rund um die Einführung der Smart Meter. Für Zanger sei der Bericht des Rechnungshofes ein vernichtendes Urteil über die Energiepolitik der Verlierer-Regierung und ihre EU-Vorgaben. „Was uns als Segen für den kleinen Mann verkauft wurde, entpuppt sich als Milliarden-Flop auf Kosten der Stromkunden. Die Gesamtkosten explodieren auf über 2,2 Milliarden Euro bis Ende 2024 – doppelt so teuer wie ursprünglich geplant. Und wer zahlt die Zeche? Nicht die Energieversorger-Bonzen, sondern jeder einzelne Stromkunde über die Netzentgelte. Das ist eine unverschämte Abzocke am Rücken der Bürger!“

Zanger kritisierte das Projekt als teures Experiment, das technisch an allen Ecken und Enden hake. „Viele Zähler können nicht einmal richtig kommunizieren, weil die Technologie unausgereift ist und mehr Störungen produziert als Nutzen bringt. Von einer strategischen Steuerung durch das Ministerium oder die E-Control fehlt jede Spur. Es herrscht das pure Chaos – und das auf Kosten der Versorgungssicherheit und der Geldbörsen unserer Bürger“, so Zanger.

Besonders gravierend sei für den FPÖ-Rechnungshofsprecher jedoch der Angriff auf Datenschutz und Freiheit: „Die Smart Meter sind nichts anderes als ein Überwachungsinstrument. Sie erstellen exakte Verbraucherprofile, zeichnen auf, wer wann zu Hause ist, wann er kocht, duscht oder fernsieht. Der gläserne Bürger wird zur Realität. Ein echtes Herausoptieren aus diesem System ist nicht möglich. Man zwingt die Bürger, sich ein Überwachungsinstrument in die eigenen vier Wände zu holen. Das ist keine Energiewende, das ist Bevormundung und der Weg in den totalen Überwachungsstaat!“

Während die Bevölkerung unter der massiven Teuerung leide, versenke die Regierung Milliarden in ein Projekt, das weder die Versorgungssicherheit verbessere, noch die Netzstabilität sichere oder den Strompreis senke. „Stattdessen drohen uns in Zukunft Fernabschaltungen und Leistungsbegrenzungen. Das ist der Gipfel des Versagens“, erklärte Zanger und forderte: „Wir brauchen einen sofortigen Stopp dieses grünen Prestigeprojekts. Es muss eine echte Opt-Out-Möglichkeit für jeden geben, eine neue, ehrliche Kosten-Nutzen-Analyse und ein Ende der Zwangsbeglückung. Es ist Zeit für Hausverstand statt Ideologie, für die Interessen unserer Bürger statt für EU-Vorgaben und grüne Klimaträume. Die Stromkunden haben genug bezahlt, mit diesem Wahnsinn muss endlich Schluss sein!“

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