- 21.05.2026, 13:39:02
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ÖGB-Pensionist:innen kritisieren erneut fehlende volle Teuerungsabgeltung
Pensionsanpassung beschlossen: Unter der Inflation – Pensionist:innen zahlen die Rechnung
Die Bundesregierung hat entschieden: Die gesetzlichen Pensionen steigen im kommenden Jahr regulär um 2,95 Prozent – damit liegt die Erhöhung erneut unter der tatsächlichen Teuerung. „Eine volle Inflationsabgeltung, wie sie das Gesetz eigentlich vorsieht, bleibt damit zum wiederholten Mal aus“, kritisiert Monika Kemperle, Vorsitzende der ÖGB-Pensionist:innen.
Kaufkraft sinkt – trotz Anpassung
„Zurückhaltung bei der Inflationsabgeltung ist das falsche Signal. Schon im vergangenen Jahr mussten viele Pensionist:innen reale Kürzungen hinnehmen. Der Alltag wird aber konstant teurer. Lebensmittel, Medikamente und Mieten werden aufgrund der Inflation zu einer immer größeren finanziellen Belastung für ältere Menschen", so die Gewerkschafterin weiter.
Millionenvermögen stärker besteuern statt Pensionen kürzen
Kemperle betont, dass “Pensionist:innen bereits ihren Beitrag zur Budgetsanierung geleistet haben – während große Vermögen, Konzerne und Banken weiter geschont werden”.
„Was wir brauchen, sind deutlich höhere Steuern auf Millionenvermögen und Millionenerbschaften, um aus der Budgetmisere zu kommen. Es kann nicht sein, dass jene, die am meisten haben, am wenigsten beitragen – während Pensionist:innen sich im Alltag immer weniger leisten können. Wer das Budget sanieren will, muss endlich dort ansetzen, wo das Geld ist“, so Kemperle.
Der ÖGB fordert:
- Volle Inflationsabgeltung für alle Pensionist:innen ab 2027 – so wie es das Gesetz vorsieht
- Höhere Steuern auf Millionenvermögen und Millionenerbschaften
- Gerechte Budgetsanierung: Dort ansetzen, wo das Geld ist – nicht bei den Pensionen
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Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) vertritt rund 1,2 Millionen Arbeitnehmer:innen in Österreich. Gemeinsam mit seinen sieben Gewerkschaften setzt sich der ÖGB als überparteiliche Interessenvertretung für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und Gehälter sowie soziale Gerechtigkeit ein. www.oegb.at
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