• 21.05.2026, 11:18:03
  • /
  • OTS0085

Aids Hilfe Wien: ECDC warnt vor Rekordzahlen bei STI

magnus* Ambulatorium für sexuelle Gesundheit startet als Antwort auf Versorgungslücken

Vorsitzende Dr.in Mirijam Hall zu den aktuellen Entwicklungen von
STIs: magnus* Ambulatorium für sexuelle Gesundheit startet als
Antwort auf Versorgungslücken.
Wien (OTS) - 

Die heute veröffentlichten Daten des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) zeigen einen starken Anstieg bakterieller sexuell übertragbarer Infektionen in Europa. Gonorrhö und Syphilis erreichten 2024 laut ECDC-Höchststände der vergangenen zehn Jahre. Gleichzeitig fordert die EU-Behörde besseren Zugang zu Testung, Prävention und schneller Behandlung sowie moderne Strategien zur Eindämmung sexuell übertragbarer Infektionen.

Genau auf diese Entwicklungen reagiert das neue magnus* Ambulatorium für sexuelle Gesundheit am Standort der Aids Hilfe Wien, das am 1. Juni 2026 die Eröffnungsfeier hat. Das gemeinsame Projekt von Aids Hilfe Wien, Stadt Wien sowie den Sozialversicherungsträgern ÖGK, SVS und BVAEB schafft erstmals eine zentrale Anlaufstelle, in der Prävention, Testung, Diagnostik, Behandlung und psychosoziale Begleitung im Bereich sexueller Gesundheit gebündelt angeboten werden – niederschwellig, evidenzbasiert und diskriminierungsfrei.

„Sexuell übertragbare Infektionen werden noch immer zu oft spät erkannt – nicht, weil die Medizin die Möglichkeiten nicht hätte, sondern weil Versorgung in der Praxis häufig zu fragmentiert und schwer zugänglich ist. Genau diese Lücke schließen wir mit magnus*: durch schnelle Diagnostik, unmittelbare Behandlung und eng verzahnte Präventionsarbeit an einem gemeinsamen Standort“, betont Dr.in Mirijam Hall, Vorsitzende der Aids Hilfe Wien.

Die ECDC weist in ihrer aktuellen Mitteilung darauf hin, dass steigende STI-Zahlen nur durch leichter zugängliche Präventionsangebote, rasche Diagnosen und schnellere Behandlungen eingedämmt werden können. Genau hier setzt magnus* an: Ziel des neuen Zentrums ist es, lange Diagnosewege zu verkürzen, Versorgungslücken zu schließen und sexuelle Gesundheitsversorgung einfacher zugänglich zu machen. Gleichzeitig kann die Aids Hilfe Wien durch die enge Zusammenarbeit am gemeinsamen Standort Präventions-, Beratungs- und Unterstützungsangebote künftig noch gezielter dort einsetzen, wo sie besonders gebraucht werden.

Quelle:
European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC), „Bacterial STIs reach record highs in Europe, as congenital syphilis cases nearly double“, 21. Mai 2026.

Weitere Informationen:

www.aids.at

Rückfragen & Kontakt

Aids Hilfe Wien
Juliana Metyko-Papousek, Bakk.phil.
Telefon: 0660 592 11 25

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AHW

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel