• 21.05.2026, 11:15:35
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Schönbrunn Group: Neugestaltung und Erweiterung des Sisi Museums in der Wiener Hofburg geht in die Zielgerade

Weitere Weißgoldzimmer der kaiserlichen Familie ab 19.11.2026 erstmals im Rundgang durch das Sisi Museum der Öffentlichkeit zugänglich.

Kaiserin Elisabeth im schwarzen Kleid mit Zopfkrone
Wien (OTS) - 

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Eröffnungstermin fixiert: Der neu gestaltete und erweiterte Rundgang ist ab 19. November 2026 erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Deutliche Erweiterung: Die Ausstellungsfläche wächst um rund 700 m2
  • Zwölf neue Räume: Insgesamt werden 12 zusätzliche Räume, darunter weitere Weißgoldzimmer der kaiserlichen Familie, erstmals in den Rundgang durch das Sisi Museum integriert.
  • Mehr Besucherkomfort & mehr Sicherheit: Neue Wegeführung, Garderobe für persönliche Gegenstände, barrierefreier Zugang und optimierte Infrastruktur steigern Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Orientierung.
  • Wichtige Infrastrukturmaßnahmen: Integration zusätzlicher Räume entlang der Schauflergasse sowie ein neues Stiegenhaus im Marschallhof schaffen einen durchgängigen, barrierefreien Rundgang.
  • Eigenfinanzierung: Die Schönbrunn Group trägt die Kosten vollständig aus eigenen Erträgen – ohne Bundes- oder Landesfördermittel.
  • Investitionsstand: Bis dato wurden rund 14 Millionen Euro investiert; die endgültigen Gesamtkosten stehen erst nach Abschluss von Phase 2 fest.

Das Sisi Museum mit Kaiserappartements und Silberkammer zählt mit rund einer Million Besucherinnen und Besuchern pro Jahr zu den zentralen Touristenmagneten der Wiener Hofburg. Mit der aktuellen Neugestaltung werden diese drei Bereiche räumlich und inhaltlich noch stärker verzahnt. Das Projekt tritt nun in eine erste abschließende Phase. Die Restaurierung der Räume ist abgeschlossen. In den kommenden Monaten erfolgt die Einrichtung der Ausstellungsbereiche sowie die Positionierung der Exponate. Mit dem 19. November 2026 steht nun auch der Termin fest, an dem der neu gestaltete Rundgang erstmals zugänglich sein wird. Die Kosten der Neugestaltung werden zur Gänze von der Schönbrunn Group aus eigenen Erträgen und ohne Zuwendungen aus Bundes- oder Landesmitteln bestritten.

Mit der Neugestaltung schaffen wir ein zusammenhängendes Museumserlebnis, das historische Räume der Hofburg neu erschließt und die drei Bereiche Sisi Museum, Kaiserappartements und Silberkammer enger miteinander verbindet“, sagt Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group. Der aktuelle Baufortschritt zeigt, dass sich das Projekt auf der Zielgeraden befindet. Ab 19. November können sich Besucherinnen und Besucher über ein deutlich erweitertes und modernes Angebot freuen. Der erstmals mögliche Rundgang erreicht die zentralen Ziele der Neustrukturierung: die Erhöhung der Sicherheit und die Steigerung des Besucherkomforts. Die neue Garderobe für persönliche Gegenstände ist ein weiterer wichtiger Schritt sowohl für die Sicherheit der Ausstellungsräume als auch für die Aufenthaltsqualität“.

Die umfangreichen Restaurierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen sowie die Sicherstellung einer effizienten und zeitgemäßen Nutzung mit erweitertem barrierefreiem Zugang in das Museum stellten hohe fachliche Anforderungen an die Expertinnen und Experten“, ergänzt Alexander Palma, Sektionschef für Kulturelles Erbe im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus. „Als Eigentümervertreter sehe ich es daher als starkes Signal, dass wir dank der engen, konstruktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten, das von der Schönbrunn Group getragene Projekt planmäßig voranbringen und erfolgreich zum Abschluss führen können.

Die Neugestaltung rückt die Elisabeth-Sammlung der Schönbrunn Group noch stärker in den Fokus. Die neu hinzugekommenen Räumlichkeiten ermöglichen künftig nicht nur einen Rundgang durch das Museum, sondern machen die Exponate aus dem Besitz und Umfeld Elisabeths in neuem Kontext erlebbar.

Viele der neu präsentierten Stücke stammen – ebenso wie jene, die bereits jetzt im Sisi Museum gezeigt werden – aus dem persönlichen Besitz der Kaiserin. Diese Objekte erzählen nicht nur vom höfischen Leben, sondern geben uns auch einen seltenen Einblick in die private Welt Elisabeths. In der neugestalteten Dauerausstellung werden die Besucherinnen und Besucher eine andere Sicht auf Elisabeth kennenlernen. Unter den Ausstellungsobjekten befinden sich auch viele Neuerwerbungen, auf die man schon sehr gespannt sein kann, erklärt Michael Wohlfart, Kurator des Sisi Museums, der auch mit der Erweiterung der Sammlung der Schönbrunn Group betraut ist.

Durchgängiger Rundgang

In den vergangenen Monaten lag der Schwerpunkt auf der baulichen Fertigstellung der erweiterten Museumsbereiche sowie der Umsetzung einer neuen Wegeführung. Durch die Integration zusätzlicher Räume entlang der Schauflergasse wurde die Basis für einen durchgängigen Rundgang für Besucherinnen und Besucher geschaffen. Ergänzend dazu wurde mit dem neuen Stiegenhaus im Marschallhof eine zentrale infrastrukturelle Maßnahme umgesetzt, die sowohl die interne Erschließung verbessert als auch die barrierefreie Nutzung des gesamten Rundgangs vereinfacht.

Mit dieser Erweiterung wächst die Gesamtfläche des Museums um rd. 700 m². Insgesamt wurden zwölf zusätzliche Räume in den Rundgang durch das Sisi Museum integriert, die die Grundlage für eine inhaltliche Neuausrichtung des Museums bilden. Ziel ist es, die Lebenswelt von Kaiserin Elisabeth differenzierter darzustellen und zugleich die Verbindung zu den Kaiserappartements und zur Silberkammer stärker herauszuarbeiten.

Weißgoldzimmer erstmals für Gäste zugänglich

Ein zentraler Bestandteil der Neugestaltung sind die sogenannten Weißgoldzimmer. Fünf dieser barocken Räume aus der Zeit des Rokokos wurden restauriert und erstmals in den Museumsrundgang integriert. Es handelt sich um bislang nicht öffentlich zugängliche Räume mit intimem Charakter, die der kaiserlichen Familie und ihrem Hofstaat als Rückzugsorte dienten. Mit ihrer hochwertigen Ausstattung eröffnen sie neue Einblicke in die höfische Wohnkultur und erweitern das bisherige Besuchserlebnis wesentlich.

Derzeit präsentieren sich die Weißgoldzimmer – ebenso wie die übrigen neuen Ausstellungsbereiche – in restaurierter Form, jedoch noch ohne museale Ausstattung. Deren inhaltliche Bespielung erfolgt in den kommenden Monaten. Dabei werden Vitrinen errichtet, die Exponate darin platziert und die kuratorische Dramaturgie des Rundgangs unter Berücksichtigung konservatorischer Anforderungen fertiggestellt. „Die neu hinzugekommenen Weißgoldzimmer werden das Besuchserlebnis in besonderer Weise bereichern, da sie eine bislang unbekannte und der Öffentlichkeit nicht zugängliche Seite der Hofburg zeigen“, sagt Anna Mader-Kratky, Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung der Schönbrunn Group. „Die räumliche Erweiterung ermöglicht es uns zudem, deutlich mehr Objekte aus der Sammlung der Schönbrunn Group zu integrieren und neue inhaltliche Schwerpunkte zu setzen.

Parallel zur Erweiterung des Sisi Museums wird auch die Silberkammer neugestaltet, in den Rundgang eingebunden und inhaltlich weiterentwickelt. Als weltweit größte Sammlung höfischer Tafelkultur wird sie nun als integraler Bestandteil des Gesamterlebnisses positioniert. Die Sammlung der Bundesmobilienverwaltung umfasst nicht nur wertvolles Porzellan und Kristallgläser, prunkvolle Tafelaufsätze und -service, sondern auch einfaches Küchengeschirr aus Kupfer aus den ehemaligen Hofküchen. Das beeindruckendste Exponat - der 30 Meter lange "Mailänder Tafelaufsatz", der zur Krönung Kaiser Ferdinands I. zum König des lombardo-venetianischen Königreiches 1838 angefertigt wurde – wird durch die neue Inszenierung modern und stilvoll in Szene gesetzt. „Mit dem Bewusstsein, dass wir unseren Besucherinnen und Besuchern eine im internationalen Vergleich einzigartige Sammlung näherbringen, haben wir mit dem neuen Gestaltungskonzept auf eine ausgereifte moderne Museumstechnik gesetzt. Damit ermöglichen wir ihnen einen innovativen Einstieg in die Themenwelt der höfischen Tafelkultur sowie des kaiserlichen Tafelzeremoniells“, erklärt Alena Skrabanek, Kuratorin der Silberkammer.

Eigenfinanzierte Investition in das imperiale Erbe

Die Finanzierung des Projekts erfolgt vollständig durch die Schönbrunn Group und damit aus selbst erwirtschafteten Mitteln. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, zentrale Standorte des imperialen Erbes eigenständig weiterzuentwickeln und langfristig zu sichern. „Mit der Neugestaltung des Sisi Museums setzen wir bewusst einen weiteren Entwicklungsschritt für die Hofburg als einen der wichtigsten Kulturstandorte Österreichs. Dass wir dieses Projekt aus eigenen Mitteln realisieren, zeigt, wie sehr wir uns der nachhaltigen Weiterentwicklung und Vermittlung des imperialen Erbes verpflichtet fühlen“, sagt Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group. „Bis dato wurden rund 14 Millionen Euro investiert. Die Gesamtkosten, sind abhängig von den Ergebnissen weiterer Befundungen und stehen erst nach dem Ende von Phase 2 fest, so Panholzer abschließend.

Es ist ein sehr herausforderndes Projekt, zumal wir umfangreiche Restaurierungen und Umgestaltungen in historischen Bereichen weitgehend im laufenden Betrieb durchführen“, sagt Herbert Polsterer, stv. Direktor und Leiter der technischen Abteilung der Schönbrunn Group. „Das ist nur mit kompetenten und verlässlichen Partnern – aber auch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - möglich, denen unser Dank für die gute Zusammenarbeit gilt“.

Zusammenarbeit als Grundlage des Projekterfolgs

Die bauliche Neugestaltung erfolgt in enger Abstimmung mit zentralen Partnerinstitutionen, insbesondere der Burghauptmannschaft Österreich. Die Zusammenarbeit ermöglicht es, bauliche, denkmalpflegerische und kuratorische Anforderungen in einem sensiblen historischen Umfeld miteinander zu verbinden und eine qualitätsvolle Umsetzung sicherzustellen. „Die Modernisierung des Sisi-Museums in der Hofburg Wien stärkt nicht nur den volkswirtschaftlichen Nutzen des Areals, sondern trägt auch zur nachhaltigen Entwicklung und langfristigen baulichen Instandhaltung dieses baukulturellen Erbes bei“, erklärt Burghauptmann Reinhold Sahl.

Mit der Eröffnung am 19.11.2026 wird der neu gestaltete Rundgang erstmals zugänglich sein und ein zusammenhängendes Museumserlebnis bieten, das historische Authentizität mit zeitgemäßer Vermittlung verbindet.

Die Presseaussendung finden Sie auch auf unserem Presseportal, Fotomaterial in diesem Medienlink.

Rückfragen & Kontakt

Unternehmenskommunikation Schönbrunn Group
Mag. Katharina Karmel & Elisabeth Joham
Telefon: +43 664 814 5701 / +43 664 8207191
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.schoenbrunn-group.com

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