• 20.05.2026, 16:59:32
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FPÖ – Thau: „Regierung blamiert sich mit absurder Ausrede gegen Umbenennung des Koralmtunnels in Jörg-Haider-Tunnel!“

Scheinheiliges Sicherheitsargument von Minister Hanke ist eine Verhöhnung der Lebensleistung von Jörg Haider und an historischer Ignoranz kaum zu überbieten

Wien (OTS) - 

Keinerlei Verständnis zeigte heute FPÖ-Ehrenamtssprecher NAbg. Ing. Harald Thau für die Weigerung der Verlierer-Koalition, den Koralmtunnel nach seinem geistigen Vater, dem verstorbenen freiheitlichen Landeshauptmann Jörg Haider, zu benennen, wie es die Freiheitlichen mit einem Antrag im Nationalrat forderten. Besonders das vom zuständigen SPÖ-Verkehrsminister Hanke vorgebrachte Argument, eine Umbenennung sei aus „Gründen der Verkehrssicherheit“ nicht möglich, sei an Absurdität nicht zu überbieten und zeige die ganze Scheinheiligkeit der Systemparteien.

„Dass die Verkehrssicherheit in Österreich davon abhängen soll, ob ein Tunnel ‚Koralmtunnel‘ oder ‚Dr.-Jörg Haider-Tunnel‘ heißt, ist eine wirklich sensationelle Behauptung. Offenbar fährt ein Zug momentan sicher durch den 33 Kilometer langen Tunnel, aber sobald auf dem Schild der Name von Jörg Haider steht, gerät die gesamte österreichische Eisenbahnsicherheit ins Wanken. Das ist eine bemerkenswerte technische Erkenntnis. Wenn die Sicherheit wirklich davon abhängt, haben wir ganz andere Probleme in diesem Land“, so Thau.

Für den freiheitlichen Ehrenamtssprecher entlarve sich die Scheinheiligkeit der Systemparteien beim Blick auf andere Bauwerke in Österreich. „Wie schafft man es eigentlich, andere Bauwerke nach Politikern zu benennen, ohne dass der Verkehr zusammenbricht? Es gibt den Johanna-Tunnel in Niederösterreich, benannt nach einer ÖVP-Landeshauptfrau, oder diverse andere Brücken und Tunnel in Wien und Graz, die nach Persönlichkeiten benannt sind – und die Brücken und Tunnel stürzen nicht ein und der Verkehr ist auch nicht vor lauter Namensverwirrung kollabiert. Es geht hier nicht um parteipolitische Nostalgie, es geht um historische Fairness“, erklärte Thau.

Die historische Leistung Haiders für dieses Projekt sei nämlich unbestritten. „Der Koralmtunnel ist nicht vom Himmel gefallen. Er wurde über Jahrzehnte belächelt, bekämpft und als unrealistisch abgetan. Einer hat aber früher als alle anderen die Bedeutung dieses Projekts erkannt und es gegen alle Widerstände verteidigt: Jörg Haider. Er ist zweifelsfrei der Vater des Koralmtunnels“, betonte Thau.

Abschließend richtete Thau einen klaren Appell an die Regierungsparteien: „Dieses Jahrhundertprojekt verbindet Regionen und Menschen. Es steht für eine politische Vision, die Jörg Haider beharrlich verfolgt hat. Wir fordern alle auf, Größe zu zeigen und diesem Bauwerk den Namen zu geben, der seiner Geschichte gerecht wird: Dr.-Jörg-Haider-Tunnel!“

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