• 20.05.2026, 10:55:32
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FPÖ – Hauser: „Antrag zur Anerkennung von Lithium als essenzielles Spurenelement vom EU-Parlament bisher nicht behandelt“

„Neue Erkenntnisse zu Lithium als essenzielles Spurenelement von Dr. Michael Nehls“

Wien (OTS) - 

„Heute findet im Europäischen Parlament in Straßburg eine hochkarätige Veranstaltung zum Thema Lithium und Gesundheit unter dem Titel ‚Essentielles Lithium – das unterdrückte Element für Denk-, Friedens- und Demokratiefähigkeit in Europa‘ statt. Der deutsche Arzt, Wissenschaftler und Spiegel-Bestsellerautor Dr. Michael Nehls wird dabei seine neuesten Erkenntnisse über die Bedeutung von Lithium für die geistige Gesundheit und die Prävention neurodegenerativer Erkrankungen präsentieren“, erklärte der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser.

Die Veranstaltung wurde vom FPÖ-Abgeordneten Hauser (Patriots for Europe) organisiert, am Podium sitzen auch die EU-Mandatare Virginie Joron aus Frankreich, Barbara Bonte aus Belgien (beide Patriots for Europe) und Ivan David aus der Tschechischen Republik (ESN). Bereits im vergangenen Jahr hatte Dr. Michael Nehls im Europäischen Parlament einen vielbeachteten Vortrag zu diesem Thema gehalten. Nehls veröffentlichte zudem den Spiegel-Bestseller „Das Lithium-Komplott“, in dem er die These vertritt, dass Lithium in Mikrodosen eine zentrale Rolle für die Gehirngesundheit spiele und ein Mangel unter anderem mit Depressionen, Aggressionen sowie neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer in Zusammenhang stehen könnte.

„Auf Grundlage dieses Vortrags haben wir damals einen Antrag im Europäischen Parlament eingebracht, wonach Lithium als essenzielles Spurenelement – ähnlich wie Vitamine – anerkannt werden soll. Zudem sollen niedrig dosierte Lithiumpräparate als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen werden“, so Hauser. Der Antrag wurde jedoch bislang nicht auf die Tagesordnung einer Ausschusssitzung gesetzt.

Für Hauser ist das unverständlich: „Gerade, weil selbst die Europäische Kommission mittlerweile einräumt, dass eine Neubewertung möglich sein könnte, wäre eine parlamentarische Behandlung dringend notwendig.“ Gesundheitskommissar Oliver Várhelyi schrieb nämlich in einer Anfragebeantwortung an mich: „Nach dem derzeitigen Kenntnisstand der Kommission liegt jedoch kein Nachweis dafür vor, dass die Aufnahme von Lithium über die Ernährung die kognitive Funktion entscheidend beeinflusst (...) Die Kommission wird mit der EFSA darüber beraten, ob (...) untersucht werden sollte, ob Lithium möglicherweise als essenziell einzustufen ist.“

Hauser stellte daher eine Folgeanfrage an die Kommission und wollte wissen, ob es bereits eine Stellungnahme der EFSA zu Lithium als potenziell essenziellem Nährstoff gibt. „Wir geben nicht auf. Wir werden weitere Anträge stellen und die Öffentlichkeit weiter über dieses wichtige Thema und über die neuesten Erkenntnisse zu Lithium informieren. Es geht um die Gesundheit der Menschen und darum, dass wissenschaftliche Erkenntnisse endlich objektiv geprüft werden“, betonte Hauser abschließend.

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