- 19.05.2026, 17:21:32
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Unterstützungsfonds für Alleinerziehende – SPÖ-Frauensprecherin Schatz: "Seit Jahren versprochen, wir setzen um"
Die Unterhaltsgarantie wird seit vielen Jahren diskutiert und schon vor den Wahlen 2017 von allen Parteien zugesagt, aber von den folgenden Regierungen nicht umgesetzt. Die SPÖ bringt jetzt den Unterstützungsfonds für Alleinerziehende in der Bundesregierung auf den Weg. Der Ministerrat hat heute den Gesetzesvorschlag von Sozialministerin Korinna Schumann beschlossen. Das Parlament wird das Gesetz im Juni behandeln, am 1. Juli soll der Fonds starten. SPÖ-Frauensprecherin Sabine Schatz sagt: "Das ist wirklich ein Meilenstein und eine große Hilfe für alleinerziehende Frauen. Diese Hilfe wurde jahrelang versprochen, wir setzen sie jetzt um." ****
Der Unterstützungsfonds hilft Alleinerziehenden mit Kindern, die aufgrund der Leistungsunfähigkeit oder der Nichtgreifbarkeit des Unterhaltsschuldners keinen Kindesunterhalt bzw. Unterhaltsvorschuss erhalten. Er hilft weiters Alleinerziehenden mit (Halb-)Waisen, die mangels Erfüllens der Wartezeit des verstorbenen Elternteils keinen Anspruch auf Hinterbliebenenleistungen haben. Und schließlich hilft er Alleinerziehenden, die Gewalt durch den Unterhaltsschuldner erfahren haben und sich dadurch in einer akuten Krisensituation befinden.
Die Begünstigten bekommen monatlich pro Kind, für das kein Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss geleistet wird, 50 Prozent des Halbwaisenrichtsatzes. Für 2026 liegt die Leistungshöhe bei 240 Euro. Für Gewaltbetroffene in akuten Krisensituationen ist auch eine Einmalzahlung, die sogenannte "Starthilfe", zur Deckung von Mehrausgaben möglich; diese Hilfe kann bis zu 4.000 Euro betragen.
"Gerade Frauen und ihre Kinder, die in bedrohliche Situationen geraten, wenn der Unterhalt ausbleibt, können jetzt aufatmen. Mit der Errichtung des Unterstützungsfonds für Alleinerziehende schaffen wir eine essenzielle Hilfestellung für betroffene Familien. Das ist auch eine wichtige Maßnahme zur Bekämpfung von Armut, die alleinerziehende Frauen besonders betrifft", sagt Schatz. (Schluss) wf/ff
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