• 19.05.2026, 16:02:02
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Maurer zu Uni-Kürzungen: „Regierung spart bei Zukunft, während Superreiche geschont werden“

Während große Vermögen geschont und klimaschädliche Subventionen ausgebaut werden, spart die Regierung Wissenschaft und Innovation kaputt

Wien (OTS) - 

Die angekündigten Kürzungen im Universitätsbudget um rund eine Milliarde Euro sind ein schwerer Angriff auf den Wissenschafts- und Forschungsstandort Österreich. Während die Regierung bei Universitäten, Forschung und Bildung den Rotstift ansetzt, bleiben Milliardenvermögen weiterhin unangetastet. Für klimaschädliche Subventionen wird sogar noch mehr Geld ausgegeben. Für die Grünen ist klar: Gespart wird bei den Falschen.

„Diese Regierung kürzt dort, wo Innovation und wirtschaftlicher Fortschritt entstehen – nämlich bei Wissenschaft und Forschung. Gleichzeitig fehlt weiterhin der politische Mut, Superreiche endlich zu einem fairen Beitrag zu verpflichten“, sagt die Wissenschaftssprecherin und stellvertretende Klubobfrau im Grünen Parlamentsklub, Sigi Maurer.

Laut den bekannt gewordenen Zahlen sollen die Mittel für die öffentlichen Universitäten in der nächsten Leistungsvereinbarungsperiode von derzeit 16,5 auf 15,5 Milliarden Euro sinken. Das würde massive Folgen für Studierende, Forschende und den gesamten Wissenschaftsstandort bedeuten – von schlechteren Betreuungsverhältnissen über weniger Studienplätze bis hin zu wachsender Abhängigkeit von Drittmitteln.

„Gerade in einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit ist es notwendig, in Forschung und Innovation zu investieren. Wer Universitäten kaputtspart, gefährdet langfristig auch Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und den Wirtschaftsstandort“, so Maurer.

Maurer warnt abschließend vor den demokratiepolitischen Folgen einer Schwächung des Wissenschaftssystems: „Freie Wissenschaft und starke Universitäten sind zentrale Pfeiler einer offenen Demokratie. Wer hier kürzt, schwächt kritisches Denken und gesellschaftlichen Fortschritt.“

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