• 18.05.2026, 14:13:02
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ESC: Samariterbund Wien und die anderen Wiener Rettungsorganisationen ziehen positive Bilanz

287 Einsätze mit 16 Hospitalisierungen bei Ambulanzdienst durch Samariterbund, Wiener Rotes Kreuz, Johanniter Unfall Hilfe, Sozial Medizinischer Dienst und Malteser Hospitaldienst.

Wien (OTS) - 

Die Rettungsorganisationen Samariterbund Wien, Wiener Rotes Kreuz, Johanniter Unfall Hilfe, Sozial Medizinischer Dienst und Malteser Hospitaldienst, die den Ambulanzdienst unter der Leitung des Samariterbundes Wien in den vergangenen acht Tagen bei neun ESC-Shows in der Wiener Stadthalle, beim ESC-Village am Rathausplatz sowie bei den ESC-After-Show-Partys im Prater DOME geleistet haben, ziehen eine positive Bilanz.

„Trotz der hohen Besucherzahl war es ein relativ ruhiger Sanitätsdienst bei allen acht Ambulanzen mit insgesamt 287 Interventionen, davon 16 Hospitalisierungen. Die ESC-Besucher:innen waren diszipliniert und es gab auch keine gravierenden Probleme. Täglich waren bis zu 140 Sanitäter:innen sowie Notärztinnen bzw. Notärzte im Rahmen des ESC-Sanitätsdienstes in der Stadthalle, am Rathausplatz sowie im Prater DOME tätig. Ich bedanke mich bei allen Einsatzteams für ihre hervorragende Arbeit und die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller beteiligten Rettungsorganisationen“, resümiert Klaus Formanek, MA, ESC-Projektleiter der fünf Rettungsorganisationen und Landesvorstandsmitglied des Samariterbundes Wien.

„Der Song Contest in Wien hat eindrucksvoll gezeigt, dass die bewährten Führungs- und Einsatzstrukturen auch bei einer der größten Musikveranstaltungen der Welt tragfähig und leistungsfähig sind. Gerade bei einer Veranstaltung dieser Dimension sind klare Verantwortlichkeiten, eingespielte Abläufe und die gute Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen entscheidend. Die Zahlen belegen, dass die erfahrene Führungsstruktur der Berufsrettung Wien gemeinsam mit den privaten Rettungsorganisationen als verlässliche Partner eine durchgehend hochqualitative präklinische Versorgung jederzeit sicherstellen konnte. Damit wurde erneut unter Beweis gestellt, dass Wien auch bei internationalen Großereignissen in der Lage ist, die rettungsdienstliche Versorgung auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Hierfür gilt mein ausdrücklicher Dank allen Mitarbeitenden für ihren engagierten, professionellen und hochverantwortlichen Einsatz“, zieht Prof. Dr. Rainer Gottwald, Leiter der Berufsrettung Wien, erfolgreich Bilanz.

Der Großteil der Einsätze betraf Kreislaufprobleme, Kollapszustände sowie kleinere medizinische Behandlungen vor Ort. Sechs Krankentransportwagen und vier Rettungsfahrzeuge waren während der ESC-Woche für sie vorgehalten bzw. transportierten Patient:innen gegebenenfalls ins Spital.
In Summe erbrachten die Sanitäter:innen sowie Notärzte und Notärztinnen für den Eurovision Song Contest knapp 11.150 Einsatzstunden, von denen 1.600 in Vorbereitung und Aufbau sowie 230 in den Abbau flossen. Allein fast 850 Stunden galten dabei den Besprechungen im Einsatzstab und weiteren Leitungsebenen. 842 Dienstplanpositionen wurden abgearbeitet, die Einsatzkommunikation umfasste 2.500 Funksprüche.

Rettungsorganisationen loben großen Einsatz und eindrucksvolle Zusammenarbeit

„Der Eurovision Song Contest 2026 hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, wie gut in Wien alle Rettungs- und Einsatzorganisationen Hand in Hand arbeiten. Für das Wiener Rote Kreuz ist besonders erfreulich, dass die Anzahl und Art der Einsätze während der gesamten Veranstaltung im erwarteten Rahmen geblieben sind und der ESC für die vielen nationalen und internationalen Besucher:innen vor allem positiv in Erinnerung bleiben wird. Unser Dank gilt besonders allen Freiwilligen sowie allen beteiligten Organisationen für die professionelle und ausgezeichnete Zusammenarbeit. Wien hat erneut bewiesen, dass Großveranstaltungen dieser Dimension gemeinsam sicher und reibungslos umgesetzt werden können“, erklärt Georg Geczek, MBA, Landesrettungskommandant und Einsatzleiter des Wiener Roten Kreuzes.

„Als Rettungsorganisation haben wir Johanniter beim ESC 2026 fast einem Drittel aller Einsatzkräfte im Sanitätsdienst gestellt. Insgesamt war das für uns alle eine logistische Meisterleistung, nicht nur sichtbar auf der Bühne, sondern auch hinter den Kulissen. Wien hat einmal mehr gezeigt, dass diese Stadt Großes kann, und wir haben einen wesentlichen Beitrag geleistet. Die erfreulich geringe Zahl an medizinischen Einsätzen spricht für die hervorragende Organisation im Vorfeld. Und natürlich auch für ein Publikum, das friedlich und respektvoll miteinander gefeiert hat. Ein herzliches Dankeschön an alle Partnerorganisationen für die professionelle Zusammenarbeit – und vor allem unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diesen Einsatz möglich gemacht haben“, betont Tobias Schubert, Hauptinspektionsoffizier der Johanniter.

„Der SMD-Rettungsdienst blickt auf eine erfolgreiche Einsatzwoche zurück, die von professioneller und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit allen Beteiligten geprägt war. Für unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen war dieses internationale Großevent zugleich eine besondere und willkommene Abwechslung im Einsatzalltag. Besonders wertvoll war dabei das reibungslose Zusammenspiel aller Einsatz- und Blaulichtorganisationen, das nicht nur für den ESC selbst, sondern auch für die allgemeine Sicherheitsvorsorge der Stadt von großer Bedeutung ist. Solche gemeinsamen Einsätze stärken eingespielte Abläufe, gegenseitiges Vertrauen und die koordinierte Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg. Umso mehr freut es uns, unseren Beitrag dazu geleistet zu haben“, sagt Rene Jörg, Einsatzoffizier, Sozial Medizinischer Dienst Österreich.

„Es erfüllt mich mit großer Freude, dass wir als Malteser Hospitaldienst einen Beitrag zur sicheren Durchführung des Eurovision Song Contest und zur gesundheitlichen Versorgung aller Beteiligten, Gäste und Besucherinnen und Besucher leisten konnten. Gerade bei einer Veranstaltung, die Menschen aus so vielen Ländern verbindet, spürt man, wie wichtig Zusammenhalt, Freundschaft und gegenseitige Unterstützung sind. Zu sehen, wie Menschen friedlich zusammenkommen, gemeinsam feiern und miteinander lachen, macht mich glücklich und zeigt, wie wertvoll Gemeinschaft sein kann. Ich danke persönlich meinem ganzen Malteser Hospitaldienst-Team für ihren Einsatz und unseren Partnerorganisationen für die gute Zusammenarbeit. Für die Menschen dieser wunderbaren Stadt Wien stehen wir jederzeit mit Herz, Engagement und Hilfsbereitschaft bereit“, unterstreicht ‎Johann-Philipp Spiegelfeld, Kommandant, Malteser Hospitaldienst.

„Die Fans haben sich vom Wetter nicht entmutigen lassen und die Stadt mit ihrer bunten Begeisterung und friedlichen Feierfreudigkeit verzaubert. Musik verbindet, ganz besonders in Wien – das hat man gesehen und gespürt. Ich bedanke mich bei allen Kräften von Berufsfeuerwehr Wien und Landespolizeidirektion Wien sowie den Mitarbeiter:innen der beteiligten Rettungsorganisationen für ihren großen, ausdauernden Einsatz, und dies ganz besonders bei den ehrenamtlich Tätigen. Alle Einsatzkräfte waren immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden. Ohne sie hätte das Event nicht das werden können, was es für Wien und alle Fans geworden ist“, zeigt sich Dr. Susanne Drapalik, Präsidentin des Samariterbundes Wien, abschließend sehr zufrieden.


Fotos sind unter folgendem Link abrufbar:

Fotolink: https://cloud.samariterbund.net/s/Y6a6R2aQ9Q6WSjr
PW: MLLnacp8Kj

Fotocredit: ASB Einsatzdoku (L. Czerny/S. Welzel), Samariterbund/C. Lipinsky und Samariterbund/M. Brommer

Rückfragen & Kontakt

Arbeiter-Samariter-Bund LV Wien
Michael Brommer
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil +43 (0)664 88 24 37 58
E-Mail [email protected]
www.samariterwien.at

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