• 17.05.2026, 14:33:03
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FPÖ – Schnedlitz: „Wegen ÖVP-Mercosur-Deal jetzt Fleisch mit krebserregenden Hormonen im Supermarkt!“

In Europa illegale Wachstumshormone in brasilianischem Rindfleisch entdeckt – trotzdem darf bis Anfang September weiterhin gesundheitsgefährdendes Fleisch geliefert werden

Wien (OTS) - 

Wie auch die „Servus Nachrichten“ berichtet haben, wurden im März 2026 rund 63 Tonnen brasilianisches Rindfleisch in europäischen Supermärkten entdeckt, das mit Antibiotika belastet war. Kontrollen hätten daraufhin ergeben, dass Rinder in Brasilien auch mit gesundheitsgefährdenden Wachstumshormone gefüttert werden. In Österreich und in der EU ist das verboten, weil diese Hormone als krebserregend für die Menschen gelten. Brasilianisches Rindfleisch dürfte demnach nicht mehr weiter eigeführt werden, wird es aber. „Das gefährdet direkt die Gesundheit der Konsumenten und unsere Bundesregierung sieht tatenlos zu. Nun tritt also ein, wovor wir immer gewarnt haben: Die ÖVP ruiniert die Bauern und gefährdet gleichzeitig die Konsumenten. Man kann hier nicht zur Tagesordnung übergehen. Stocker und Co sind rücktrittsreif“, ärgert sich FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz.

Irre: Krebserregendes Fleisch darf bis nach dem Sommer weiter geliefert werden!

Aufgrund von „Fristenläufen“ tritt dieser Einreisestopp allerdings erst Anfang September 2026 in Kraft. FPÖ-Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz: „Mit der Zustimmung zum Mercosur-Handelsabkommen hat die ÖVP diesen Wahnsinn in Kraft gesetzt - es war nicht die Bundesregierung, sondern der ÖVP-Kanzler persönlich, der hier Bauern und Gesundheit verraten und verkauft hat. Es gibt einen nach wie vor aufrechten Parlamentsbeschluss gegen das Mercosur-Abkommen. Trotzdem hat ÖVP-Kanzler Stocker in Brüssel dem Abkommen zugestimmt. Dass jetzt die Gesundheit unserer Landsleute durch das hormonbehandelte Fleisch aus Brasilien aufs Spiel gesetzt wird, geht auf die Kappe der ÖVP! Und mittlerweile steht fest, dass der Parlamentsbeschluss wohl wieder nur dazu da war, dass der ÖVP-Bauernbund die Bauern für blöd verkaufen und hinters Licht führen kann, während die ÖVP höchstpersönlich - und keine einzig andere Partei - Mercosur durchgewunken hat.“

Der größte Skandal sei aber, dass die EU offenbar ein Einfuhrverbot für Fleisch aus Brasilien verhängt hat, dieses aber erst im Herbst in Kraft tritt. Schnedlitz: „Das ist doch niemandem erklärbar, dass hier Fleisch eingeführt wird, das Krebs hervorrufen kann, und es dann aber über einhundert Tage - bis nach dem Sommer und dem Ende von Grillsaison und Co - dauert, bis das Importverbot greift. Somit sind die Österreicher weiterhin einer akuten Gefahr durch dieses Fleisch ausgesetzt. Die österreichische Regierung muss handeln und sicherstellen, dass Produkte, die krebserregend sind, aus unseren Supermärkten und Lokalen sofort verschwinden – und nicht erst in hundert Tagen“, so Schnedlitz, der abschließend festhält: „Achtung! Diese Regierung gefährdet ihre Gesundheit. Kaufen sie bitte Fleisch aus Österreich, auch wenn der ÖVP offenbar krebserregendes Fleisch aus Argentinien näher ist als die heimischen Bauern.“

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