• 15.05.2026, 09:52:02
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FPÖ – Schuh: In Volksschulen wird auf Türkisch unterrichtet - So kann Integration nicht funktionieren!

Wien (OTS) - 

„Durch eine Bürgerzuschrift wurde ich darauf aufmerksam, dass an einer Freistädter Volksschule teilweise Unterrichtseinheiten in türkischer Sprache stattfinden. Auf Nachfrage wurde dies von der Schule bestätigt“, zeigt sich FPÖ-NAbg. und Freistädter Stadtrat Harald Schuh irritiert. „Grundlage dafür ist der sogenannte Erstsprachenunterricht, der bundesgesetzlich vorgesehen ist und dem Ziel dient, die Sprachkompetenzen der Schüler zu festigen und bildungssprachliche Kompetenzen aufzubauen‘. Bei entsprechendem Bedarf ist dieser Unterricht also theoretisch möglich.“

Für Schuh ist diese Entwicklung integrationspolitisch höchst problematisch: „In österreichischen Volksschulen muss Deutsch die zentrale gemeinsame Sprache sein. Wenn nun sogar in Volksschulen teilweise auf Türkisch unterrichtet wird und das auch Kinder betrifft, die österreichische Staatsbürger sind und in Österreich geboren wurden, dann ist das unfassbar. So kann Integration nicht funktionieren“, nimmt Schuh Neos-Bildungsminister Wiederkehr und ÖVP-Integrationsministerin Bauer in die Pflicht.

„Solche Zustände kannte man nur aus Großstädten wie Wien. Mittlerweile ist diese Problematik auch in der Mühlviertler Kleinstadt angekommen.“

„Türkisches Unterrichten widersprecht den angekündigten ‚Hausordnungen‘, wonach Deutsch die gemeinsame Sprache ist. Die FPÖ Oberösterreich hat sich stets dafür eingesetzt, dass Deutsch auch am Pausenhof selbstverständlich ist. Wenn wir Kindern stattdessen weiterhin ermöglichen, in sprachlichen Parallelstrukturen zu bleiben, ist das eine Kapitulation vor einem systematischen Integrationsversagen.“

Besonders kritisch sieht Schuh, dass die türkische Community seit Jahrzehnten auch in Freistadt präsent sei und Integration längst gelungen sein müsste. „Wenn Kinder der zweiten oder dritten Generation schlechter Deutsch sprechen als ihre Eltern oder Großeltern, dann darf dieses Problem nicht auf dem Rücken der Lehrer und der deutschsprachigen Mitschüler ausgetragen werden. Dann muss dort angesetzt werden, wo es entsteht: in Parallelstrukturen, in denen Deutsch im Alltag zur Fremdsprache degradiert wird“, spricht sich Schuh auch gegen eine Großmoschee in Freistadt aus, die aktuell geplant wird.

Schuh betont, dass es nicht Aufgabe der Volksschule sein könne, Versäumnisse in der Integration auszugleichen, indem zusätzliche muttersprachliche Angebote geschaffen würden: „Wer in Österreich lebt und hier zur Schule geht, muss vor allem die deutsche Sprache auf höchstem Niveau beherrschen. Alles andere schafft falsche Anreize und behindert echte Teilhabe.“

Schuh kündigt daher eine parlamentarische Anfrage an. Darin will er unter anderem klären lassen, an wie vielen Schulen in Österreich Türkisch als Erstsprachenunterricht angeboten wird, wie viele Schülerinnen und Schüler daran teilnehmen, wie viele davon bereits österreichische Staatsbürger sind, welche Kosten dadurch entstehen, welche Qualifikationen die eingesetzten Lehrkräfte haben, und wie die Bundesregierung sicherstellen will, dass Deutsch als gemeinsame Unterrichts- und Alltagssprache nicht geschwächt wird.

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