• 15.05.2026, 09:23:32
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FPÖ – Fürtbauer: „Tourismus KMU kämpfen mit Kostenexplosion, während schwarz-rot-pinke Regierung auf Entlastung der Gastronomie vergisst!“

„ÖVP-Staatssekretärin Zehetner empfiehlt derweil den Hotels, bei ‚der Sauna zu sparen‘“

Wien (OTS) - 

„Wegen der vollen Skipisten der letzten Saison kann sich die Verliererkoalition recht einfach einen Tourismusboom einreden. Die wirtschaftliche Realität der Betriebe erzählt aber eine völlig andere Geschichte“, warnte der freiheitliche KMU-Sprecher NAbg. Michael Fürtbauer. Im Tourismus wachsen eigentlich nur die Nominalpreise – real liegt die Wirtschaftsleistung weiterhin unter dem Corona-Vorkrisenniveau. Die Betriebe mussten massiv höhere Energie-, Lebensmittel- und Lohnkosten weitergeben, um überhaupt zu überleben. Dies Inflationsweitergabe wird dann politisch als Boom verkauft, weil höhere Preise natürlich wie ein höherer Umsatz aussehen“, so Fürtbauer. Real stagniert der Tourismus in Österreich aber, während die Tourismus-KMU international zunehmend unter Druck geraten. „Auch der schönste Tourismusstandort wird es schon in der Folgesaison spüren, wenn er einmal zu teuer geworden ist!“, erklärte Fürtbauer.

Besonders deutlich kritisierte Fürtbauer Aussagen von ÖVP-Staatssekretärin Zehetner im letzten parlamentarischen Tourismusausschuss, wonach die Hotellerie bei hohen Energiepreisen „halt bei der Sauna sparen“ solle. „Diese Aussagen zeigen, wie weit diese schwarz-rot-pinke Regierung von der Realität der KMU entfernt ist. Denn tatsächlich haben die Hotelunternehmen ihren Energieverbrauch pro Nächtigung seit 2008 um rund 65 Prozent gesenkt – von 18,1 kWh auf nur noch 6,5 kWh. Die Betriebe investieren, optimieren und sparen längst. Wer trotzdem solche Sauna-Ratschläge erteilt, kennt offenbar den eigenen KMU-Bericht nicht“, so Fürtbauer.

Sehr problematisch sei auch, dass die Gastronomie auch bei der kommenden Mehrwertsteuersenkung wieder systematisch übergangen werde: „Die Gastronomie wird politisch ständig als Inflationstreiber vorgeführt, wenn es aber um Entlastungsmaßnahmen geht, wird sie vergessen. Das ist scheinheilig“ merkte Fürtbauer an und weiter: „Tourismus-KMU brauchen keine Belehrungen über Saunagänge, sondern echte Entlastung bei Energie, Abgaben und Bürokratie und das gilt auch für die Gastronomiebetriebe. Sonst gibt es für die Touristen bald keine traditionell österreichische Gastronomie mehr zu besuchen.“

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