- 12.05.2026, 10:30:32
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Nach Sanierung neu eröffnet: Caritas macht Österreichs ältestes Pflegewohnhaus fit für die Zukunft
Neuer Standort Schönbrunn mit Angeboten für Alt und Jung – stationäre und mobile Pflege, Kindergarten und Gastronomie mit sozialer Teilhabe unter einem Dach.
Am Tag der Pflege feiert die Caritas der Erzdiözese Wien die Neueröffnung des traditionsreichen Pflegewohnhauses Schönbrunn. Nach umfassender Sanierung des historischen Bestandsgebäudes und einem Zubau ist ein moderner, offener Sozialstandort entstanden, der stationäre und mobile Pflege, Kinderbetreuung, Beschäftigung und Nachbarschaft verbindet. „Was vor knapp 120 Jahren als Heim für adelige Pensionistinnen gebaut wurde, ist heute weit mehr als ein modernes Pflegewohnhaus. Gelungen ist ein Ort, der Geschichte und Zukunft verbindet. Ein Ort, der zeigt, wie moderne Pflege aussieht und der deutlich macht: Ein gutes Leben im Alter ist keine Randnotiz, sondern eine zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft“, betont Caritasdirektor Klaus Schwertner bei der Eröffnung. „Danke allen, die dazu beigetragen haben, diesen Standort weiterzuentwickeln.“
Das Pflegewohnhaus Schönbrunn bietet Platz für insgesamt 85 Bewohnerinnen und Bewohner, die von insgesamt 82 Mitarbeiter*innen betreut werden. Durch den Umbau konnten 15 zusätzliche Pflegeplätze geschaffen werden. Besonders im Fokus stand dabei die Verbesserung der Lebensqualität: Statt früherer Mehrbettzimmer gibt es heute überwiegend Einzelzimmer sowie wenige Doppelzimmer. Für die Bewohner*innen bedeutet das mehr Privatsphäre, zeitgemäße Pflege und ein Zuhause bis zuletzt.
Anita Bauer, Geschäftsführerin des Fonds Soziales Wien, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Mit dem wieder eröffneten Haus Schönbrunn ist ein Ort entstanden, der moderne Pflege, soziale Teilhabe und Generationenverbundenheit auf beispielhafte Weise vereint. Der Fonds Soziales Wien sorgt dafür, dass über 58.000 Wiener*innen die bestmögliche Pflege und Betreuung erhalten – sei es zu Hause, in der Tagesbetreuung oder in Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Menschen, die nicht mehr alleine leben können. Umso wichtiger sind Einrichtungen wie das Haus Schönbrunn, das als eine von über 90 anerkannten Wohn- und Pflegeeinrichtungen seinen zentralen Beitrag zur hochwertigen sozialen Infrastruktur in Wien leistet.“
Mehr als ein Pflegewohnhaus
Zusätzlich zu den stationären Pflegeplätzen ist am Standort Schönbrunn auch eine Station der mobilen Pflege eingezogen. Von hier aus betreuen mehr als 90 Mitarbeiter*innen der Caritas Pflege Zuhause rund 250 Menschen in der Umgebung, die zuhause Unterstützung benötigen – damit sie möglichst lange selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben können.
Mit dem INIGO ist am Standort Schönbrunn auch ein traditionsreiches sozialökonomisches Projekt der Caritas angesiedelt. Hier wird nicht nur für die Bewohner*innen und Kindergartenkinder gekocht. Im INIGO Salon – dem Caféhaus am Standort – finden Bewohner*innen des Hauses, ihre Angehörigen und Besucher*innen sowie die Nachbarschaft und breite Öffentlichkeit ein gastronomisches Angebot mit sozialem Mehrwert. Denn INIGO bietet rund 20 Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, eine Chance auf soziale Teilhabe und einen Neubeginn am Arbeitsmarkt.
Kindergarten bringt Generationen zusammen
Ein besonderes Zeichen für gelebte Generationensolidarität ist der Casa Kindergarten am Gelände: „Jung & Alt wird bei der Casa gelebt. Durch unsere Kindergärten und Pflegewohnhäuser fördern wir seit Jahren das Zusammenwirken der Generationen. Dieser Standort zeichnet sich besonders durch seine bauliche Gegebenheit aus: Kindergarten und Pflegewohnhaus verfügen über Räume, die sowohl getrennt als auch gemeinsam genutzt werden. Noch viel mehr zeichnet er sich aber durch die Menschen aus: Danke an die Mitarbeiter*innen, die hier für alle Generationen einen Raum für Geborgenheit schaffen“, sagt Enisa Nedzibovic, Geschäftsführerin der Casa Leben gGmbH. Und Schwertner ergänzt: „Das ist kein nettes Zusatzprojekt, sondern eine klare Haltung: Generationen gehören zusammen. Wenn Kinderlachen durch ein Pflegewohnhaus klingt und ältere Menschen teilhaben am Leben der Jüngsten, dann entsteht etwas ganz Besonderes – für alle Beteiligten.“
Frauenheimpark für alle - Nachbarschaftsanliegen berücksichtigt
Die Bedenken rund um den Zugang zum Frauenheimpark, die im Zuge des Umbaus aus der Nachbarschaft ertönten, konnten spätestens bei der Eröffnung ausgeräumt werden. „Es war uns ist uns ein großes Anliegen, dass der Frauenheimpark auch weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Denn auch die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus genießen den Austausch und die Begegnung mit den Menschen aus der Umgebung“, so Schwertner, der sich bei der Eröffnung auch für die Unterstützung des Bezirks bedankt.
Auch Bezirksvorsteher Wilfried Zankl betont die Wichtigkeit des Miteinanders: „Das Haus Schönbrunn ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Bezirks. Hier finden Menschen Betreuung, Pflege und ein Zuhause. Umso schöner ist es, dass dieser traditionsreiche Standort jetzt modernisiert und fit für die Zukunft gemacht wurde. Besonders wertvoll ist, dass hier unterschiedliche Generationen unter einem Dach zusammenkommen. Genau solche Orte stärken das Miteinander im Bezirk.“
Rückfragen & Kontakt
Michaela Ritter
Pressesprecherin
Caritas der Erzdiözese Wien
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