- 11.05.2026, 10:39:02
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FPÖ – Mölzer: „Steuergeld für anti-israelischen Aktivismus und linke Elitenkunst sofort stoppen!“
Im Rahmen des österreichischen Beitrags zur Kunst-Biennale in Venedig gibt es für den FPÖ-Kultursprecher Wendelin Mölzer erneut Gründe für heftige Kritik. Nachdem der von SPÖ-Vizekanzler und Kulturminister Babler mit rund 600.000 Euro Steuergeld unterstützte Österreich-Pavillon bereits wegen seiner fragwürdigen Performances mit nackten Aktionistinnen und einem mit Urin gefüllten Tank für Kopfschütteln gesorgt hatte, sorgt nun die Beteiligung des Teams rund um die Künstlerin Florentina Holzinger an anti-israelischen Protestaktionen im Rahmen der Biennale für Empörung.
Im Zuge eines internationalen Proteststreiks gegen die Teilnahme Israels an der Biennale blieb auch der österreichische Pavillon zeitweise geschlossen. „Es ist völlig inakzeptabel, dass ein offiziell von Österreich finanzierter Beitrag für politische Boykottaktionen gegen Israel missbraucht wird. Hier wird mit österreichischem Steuergeld Antisemitismus gefördert.“, stellte Mölzer klar.
„Wer staatliche Förderungen erhält, hat sich auch an die vereinbarten Rahmenbedingungen zu halten. Wenn ein offiziell von Österreich entsandter Biennale-Beitrag aus politischen Gründen den Betrieb einstellt, um sich an einer Protestaktion zu beteiligen, sollte das einen klaren Vertragsbruch darstellen und die Förderungen zurückgezahlt werden.“, forderte der freiheitliche Kultursprecher.
Mölzer zeigte sich überzeugt, dass die aktuelle Causa exemplarisch für die Fehlentwicklungen der heimischen Kulturpolitik stehe: „Wenn Frau Holzinger tatsächlich so ein international gefeierter Weltstar ist, wie es die SPÖ und die linke Kulturszene behaupten, dann wird sie wohl auch ohne millionenschwere Subventionen auskommen können. Tatsache ist aber offenbar, dass dieses Geschäftsmodell nur funktioniert, solange der Steuerzahler zwangsweise mitzahlen muss.“
In diesem Zusammenhang kündigt der FPÖ-Kultursprecher auch eine parlamentarische Anfrage zu sämtlichen Förderungen der Künstlerin Florentina Holzinger und ihres Umfeldes an. Ziel sei es, vollständige Transparenz über die Höhe der öffentlichen Gelder, die zuständigen Stellen sowie die politischen Verantwortlichkeiten herzustellen.
Die aktuelle Entwicklung bestätigt für Mölzer einmal mehr die langjährige Kritik der Freiheitlichen an der Förderpolitik im Kulturbereich. Seit Jahren würden vor allem ideologisch gleichgerichtete Projekte mit enormen Summen aus öffentlichen Töpfen bedacht, während viele heimische Nachwuchskünstler oder traditionelle Kulturinitiativen kaum Unterstützung erhalten. „Da schwimmen nackte Performerinnen in einem Tank voller Urin oder schwingen in einer Glocke herum. Die linke Kulturszene erklärt das dann zur Hochkultur. Gleichzeitig wird jede Kritik daran als kleingeistig diffamiert. Das zeigt nur mehr, wie weit sich diese Szene mittlerweile von den Menschen entfernt hat“, erklärt Mölzer.
„Österreich braucht eine Kulturpolitik für die Menschen und nicht für eine kleine ideologische Elite. Kein einziger Steuercent darf für anti-israelische Protestaktionen, linke Provokationskunst oder politische Agitation missbraucht werden. Jetzt braucht es volle Transparenz und die sofortige Rückforderung der Fördermittel“, forderte Mölzer abschließend.
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