- 10.05.2026, 10:56:32
- /
- OTS0012
FPÖ – Brückl zu Wiederkehr: „‚Plan Zukunft‘ ist Anschlag auf Leistungsprinzip und Wahlfreiheit!“
Freiheitliche warnen vor links-liberalen Bildungsexperimenten auf dem Rücken unserer Kinder und fordern Stärkung des bewährten, differenzierten Schulsystems
Als „planloses Experimentier-Chaos auf dem Rücken von Schülern, Eltern und Lehrern“ kritisierte heute der FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, MA, die vom pinken Bildungsminister Wiederkehr vorgestellten Pläne für eine Bildungsreform. Insbesondere die Idee einer sechsjährigen Volksschule sei ein ideologisch motivierter Angriff auf das bewährte und differenzierte österreichische Schulsystem.
„Unter dem Deckmantel von ‚Chancengerechtigkeit‘ und ‚Modernisierung‘ verbirgt sich nichts anderes als der altbekannte, gescheiterte Traum der Linken von der Gesamtschule. Dieser ‚Plan Zukunft‘ ist in Wahrheit ein Plan zur Zerstörung unseres differenzierten Schulsystems. Hier wird ideologische Gleichmacherei über die individuelle Förderung von Talenten und Begabungen gestellt. Das ist ein Anschlag auf das Leistungsprinzip und die Wahlfreiheit der Eltern!“, so Brückl.
Der Minister fabuliere von Pilotprojekten, habe aber keine Antworten auf die entscheidenden Fragen, kritisierte der FPÖ-Bildungssprecher: „Wie soll das in der Praxis funktionieren, wenn Lehrer aus unterschiedlichen Schultypen mit verschiedenen Gehaltsschemata und Ausbildungen plötzlich gemeinsam unterrichten sollen? Woher kommen die Lehrkräfte für sechs Jahre Volksschule? Wer entwickelt die neuen Lehrpläne für die 5. und 6. Schulstufe? Das ist doch Chaos pur! Die Verlierer-Koalition will auf dem Rücken unserer Kinder unausgegorene Experimente ausprobieren, deren Ausgang völlig ungewiss ist. Das ist keine verantwortungsvolle Bildungspolitik, sondern blanker, links-liberaler Aktionismus.“
Auch die Behauptung, man könne durch „Binnendifferenzierung“ in einer Einheitsschule die Talente genauso gut fördern wie in einem Gymnasium, sei für Brückl eine „glatte Lüge und Realitätsverweigerung“. In der Praxis führe das unweigerlich zu einer Nivellierung nach unten, bei der vor allem die Leistungsträger auf der Strecke blieben. „Das Gymnasium als Ort der Exzellenzförderung wird damit massiv geschwächt und langfristig zerstört. Wir Freiheitliche stehen für ein Bildungssystem, das Talente fördert, anstatt sie in einem Einheitsbrei untergehen zu lassen“, erklärte Brückl. Dazu passe auch, dass Wiederkehr die Fächer Biologie, Chemie und Physik in ein Fach zusammenpacken wolle. „Das zeugt nicht nur von naturwissenschaftlicher Unkenntnis, sondern vielmehr von Ignoranz gegenüber unserer Bildung und Kultur!“
„Statt unser Schulsystem mit teuren und sinnlosen Experimenten ins Chaos zu stürzen, sollte sich der Bildungsminister endlich um die echten Probleme kümmern: Ungezügelte Migration mit einer schleichenden Islamisierung, Lehrermangel, marode Schulgebäude, mangelnde Deutschkenntnisse und extreme Schwächen in den Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen. Wir fordern ein sofortiges Ende dieser ideologischen Geisterfahrt und eine Rückkehr zu einer vernunftbasierten Bildungspolitik, die auf das bewährte, differenzierte Schulsystem setzt und Leistung wieder in den Mittelpunkt stellt!“, so Brückl abschließend.
Rückfragen & Kontakt
Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






