• 10.05.2026, 08:30:02
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FPÖ – Ecker: „Muttertag darf nicht bei leeren Dankesworten enden!“

Pflege, Kinderbetreuung und Familienarbeit endlich fair absichern

Wien (OTS) - 

Anlässlich des Muttertags betonte FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker die enorme gesellschaftliche Bedeutung von Müttern, Großmüttern sowie aller Frauen, die tagtäglich Verantwortung in Familien, Pflege und Betreuung übernehmen. „Mütter leisten jeden einzelnen Tag Enormes – in den Familien, im Beruf, bei der Pflege von Angehörigen und im gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Leistungen sind unbezahlbar und dürfen nicht nur einmal im Jahr mit Blumen und Dankesworten abgegolten werden“, erklärte Ecker.

„Das Doppelbudget der schwarz-rot-pinken Verlierer-Ampel belastet vor allem jene Frauen, die neben Familie, Kindern oder der Pflege von Angehörigen oft notgedrungen Teilzeit arbeiten und ohnehin bereits massiv unter der anhaltenden Teuerung leiden. Durch das Zwangssplitting beim Familienbonus Plus sowie das geplante Aussetzen der Inflationsanpassung bei den Familienleistungen werden unzählige Frauen – insbesondere Alleinerzieherinnen – Monat für Monat weniger Geld zur Verfügung haben. ÖVP, SPÖ und NEOS betreiben damit eine Politik gegen unsere Familien“, kritisierte Ecker.

„In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten würden viele Frauen zunehmend unter finanziellen Belastungen leiden. Alleinerzieherinnen, Teilzeitbeschäftigte sowie Frauen, die aufgrund von Kinderbetreuung oder Pflegearbeit Einkommens- und Pensionsnachteile in Kauf nehmen müssten, sind von den schwarz-rot-pinken Belastungen betroffen. Viele Frauen arbeiten Teilzeit ja nicht freiwillig, sondern weil Kinderbetreuung, Pflege und Familie sonst organisatorisch gar nicht bewältigbar wären. Wer Verantwortung übernimmt, darf dafür nicht auch noch finanziell bestraft werden“, so die freiheitliche Frauensprecherin, die erneut kritisierte, dass unbezahlte Care-Arbeit nach wie vor zu wenig anerkannt werde.

Gerade Frauen würden durch Familien- und Pflegearbeit der Gesellschaft enorme Kosten ersparen. „Wer Kinder erzieht oder Angehörige pflegt, leistet einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Diese Leistungen müssen sich endlich auch fair bei Pensionen und sozialer Absicherung widerspiegeln“, forderte Ecker. Aber genau das Gegenteil sei der Fall so Ecker in Bezug auf die Belastungshammer der Verlierer-Ampel. „Die geplanten Belastungen treffen Geringverdienerinnen, Familien und Frauen massiv. Während viele Familien ohnehin kaum mehr wissen, wie sie Miete, Lebensmittel und Energiekosten bezahlen sollen, werden gerade Frauen durch steigende Abgaben, Teuerung und fehlende Entlastungen zusätzlich unter Druck gesetzt. Das ist ein sozialpolitischer Irrweg“, betonte Ecker.

„Der Muttertag darf nicht nur Anlass für symbolische Gesten sein, der Muttertag steht für mehr als nur für leere Dankesworte. Wertschätzung bedeutet nicht nur Worte, sondern konkrete politische Maßnahmen für Familien, Mütter und pflegende Angehörige. Definitiv der falsche frauenpolitische Weg ist für uns, Frauen noch weiter zu belasten“, betonte Ecker.

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