- 07.05.2026, 12:45:32
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Disoski erhöht Druck auf Bundesregierung: Lohntransparenzrichtlinie endlich umsetzen – alles andere ist ungerecht
Grüne Frauensprecherin übt scharfe Kritik an Verschleppung der EU-Richtlinie gegen Einkommensungleichheit
„Obwohl die EU-Richtlinie bis Anfang Juni in nationales Recht umgesetzt werden muss, liegt bis heute kein Gesetzesentwurf vor. Seit Jahren ist klar, dass Österreich hier handeln muss – passiert ist trotzdem fast nichts. Während Frauen jedes Jahr tausende Euro weniger verdienen als Männer, versteckt sich die Regierung hinter Ausreden und Wirtschafts-Lobbying. Diese große Ungerechtigkeit muss endlich beseitigt werden“, übt die Frauensprecherin der Grünen, Meri Disoski, scharfe Kritik an der Verschleppung der EU-Lohntransparenz-Richtlinie durch die Bundesregierung und weiter: „Ich fordere eine rasche Umsetzung. Obwohl die Umsetzungsfrist am 7. Juni endet, streitet die Koalition weiter – auf dem Rücken von Millionen Frauen.“
Besonders absurd sei die Panikmache rund um angebliche Bürokratie: „Nicht Transparenz ist das Problem, sondern die ungerechte Bezahlung von Frauen. Wer Lohntransparenz bekämpft, verteidigt in Wahrheit bestehende Ungerechtigkeit.“
Österreich weist mit 17,6 Prozent weiterhin einen der höchsten Gender Pay Gaps Europas auf. Die EU-Richtlinie soll Unternehmen verpflichten, Einkommensunterschiede offenzulegen und endlich nachvollziehbar zu machen, wer für gleiche Arbeit schlechter bezahlt wird.
„Frauen brauchen keine Sonntagsreden über Gleichstellung, sondern faire Gehälter. Die Bundesregierung muss endlich liefern, statt weiter bei der Ankündigungsweltmeisterschaft mitzuspielen“, fordert Disoski.
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