• 06.05.2026, 12:22:33
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FPÖ – Kassegger/Hammerl: „MARKET-Umfrage zeigt höchste Zustimmung der Bevölkerung zur Förderung heimischer Erdgasvorkommen“

Bevölkerung verlangt nach leistbaren Energiepreisen und Versorgungssicherheit statt ideologischem Gasausstieg - ÖVP-Wirtschaftsminister muss endlich handeln

Wien (OTS) - 

Die freiheitlichen Energiesprecher NAbg. Axel Kassegger und NAbg. Paul Hammerl sehen sich durch eine aktuelle MARKET-Umfrage im Auftrag von oecolution in ihrer Forderung nach einer seriösen Neubewertung der heimischen Erdgasförderung bestätigt. Demnach würden 89 Prozent der Österreicher die stärkere Förderung heimischer Erdgasvorkommen begrüßen. „Diese Zahlen sind ein eindeutiger Auftrag, denn die Bevölkerung will leistbare Energiepreise, Versorgungssicherheit und energiepolitischen Hausverstand statt ideologischem Gasausstieg“, erklärten Kassegger und Hammerl.

Die beiden freiheitlichen Energiesprecher forderten daher ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer auf, die früheren Schätzungen der OMV zu möglichen Schiefergasvorkommen im Weinviertel endlich final und transparent überprüfen zu lassen. „Es muss jetzt Gewissheit darüber herrschen, wie viel Erdgas in Österreich tatsächlich vorhanden und wirtschaftlich förderbar ist. Erdgas ist aus der heimischen Wirtschaft nicht wegzudenken. Wer die Deindustrialisierung Österreichs verhindern und Arbeitsplätze sichern will, muss heimische Gasförderung sachlich und technologieoffen prüfen“, erklärten Kassegger und Hammerl.

Die MARKET-Ergebnisse zeigen, wie groß der Wunsch nach mehr energiepolitischer Vernunft ist. Während heimisches Erdgas mit 89 Prozent Zustimmung klar befürwortet wird, findet auch Gas aus Norwegen mit 84 Prozent hohe Akzeptanz. Gas aus anderen Kontinenten wird hingegen deutlich kritischer gesehen. „Die Menschen erkennen sehr genau, dass es einen Unterschied macht, ob Österreich eigenes Erdgas nutzt oder sich von teuren LNG-Importen und geopolitisch unsicheren Lieferketten abhängig macht“, betonten die beiden Energiesprecher.

Konkret geht es um die seit Jahren bekannten Schiefergasvorkommen im Weinviertel. Frühere Einschätzungen der OMV gingen davon aus, dass dort erhebliche Mengen Erdgas vorhanden sein könnten. Die Vorkommen könnten so groß sein, dass Österreich sich über mehrere Jahrzehnte von Gasimporten unabhängig machen könnte. Diese Schätzungen müssten nun mit modernen Methoden überprüft, aktualisiert und auf ihre tatsächliche Förderfähigkeit hin bewertet werden. „Die entscheidende Frage darf nicht lauten, ob Erdgas in ein ideologisches Weltbild passt, sondern wann und mit welchem finanziellen Aufwand das Erdgas aus den tiefen Gesteinsschichten in Österreich gefördert werden kann, um die Deindustrialisierung Österreichs endlich aufzuhalten“, so die beiden FPÖ-Abgeordneten.

„Viele Betriebe können Erdgas nicht wirtschaftlich vertretbar ersetzen. Gerade in industriellen Prozessen geht es um Prozesswärme, Hochtemperaturanwendungen und stabile Energieversorgung. Wer hier nur mit Schlagworten und Verboten arbeitet, gefährdet Produktion, Wertschöpfung und vor allem Arbeitsplätze“, betonten Kassegger und Hammerl.

Zugleich sei es widersprüchlich, die Verwendung von Erdgas in Österreich zu tabuisieren, gleichzeitig aber Produkte zu importieren, die im Herkunftsland mit Erdgas als Energiequelle hergestellt wurden. „Es ist absurd, Erdgas in Österreich aus der Wertschöpfungskette zu verdrängen und damit die Deindustrialisierung weiter voranzutreiben, während jene Güter, die hierzulande nicht mehr wettbewerbsfähig produziert werden können, aus anderen Teilen der Welt importiert werden – noch dazu aus Ländern, in denen Umwelt- und Menschenrechtsstandards oft kaum eine Rolle spielen. Das ist ein verlogener Weg zulasten unserer Arbeitsplätze. Wer wirklich auf die Umwelt achtgibt, muss einen internationalen Gleichklang sicherstellen und darf nicht die eigene Bevölkerung auf dem ideologischen Altar des Klimawahns opfern. Heimisches Erdgas reduziert zudem die geopolitische Abhängigkeit und sichert günstigere Energiepreise“, erklärten Kassegger und Hammerl.

Die freiheitlichen Energiesprecher forderten daher einen konkreten Maßnahmenplan des ÖVP-Wirtschaftsministers: In einem ersten Schritt müssten alle möglichen Potenziale an förderfähigem heimischem Erdgas fachlich transparent evaluiert werden. Dabei sei darzulegen, wie viel Gas mit welchem technischen und finanziellen Aufwand gefördert werden kann. Zweitens brauche es eine Bewertung moderner Fördermethoden im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.

„Österreich wird Erdgas noch über viele Jahre brauchen. Deshalb ist es verantwortungslos, mögliche heimische Gasvorkommen aus ideologischen Gründen zu verteufeln. Wer Wohlstand, Arbeitsplätze und Industrie in Österreich erhalten will, muss heimisches Erdgas endlich ernsthaft dem Markt zur Verfügung stellen. Alles andere ist energiepolitische Realitätsverweigerung“, hielten Kassegger und Hammerl fest.

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