- 06.05.2026, 09:54:02
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3 Jahre nach Corona: Die Lehren für die Krise im Nahen Osten
Unterbrochene Lieferketten, hohe Treibstoffkosten, Topografie und Hamsterkäufe erschweren in der Krise die Versorgung mit Arzneimitteln.
Anfang Mai 2023 hat die Welt-Gesundheitsorganisation WHO den globalen Gesundheitsnotstand für Covid-19 aufgehoben.
Genau drei Jahre später: In ihrer Mitteilung warnt die Europäische Kommission wegen der Eskalation im Nahen Osten die Mitgliedsländer vor Instabilität durch steigende Energiepreise und Verlangsamung der Lieferketten.
Auch der Verband der Österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO stellt sich auf die nächste Krise ein und setzt auf die Lehren aus der Corona-Pandemie. Diese sind laut PHAGO:
- Sicherstellung der Arzneimittellogistik: Die EU-Kommission nennt ausdrücklich die Versorgungssicherheit für lebensnotwendige Güter wie Arzneimittel.
- Puffer-Funktion: Die PHAGO-Betriebe halten zwölf Millionen Arzneimittel-Packungen auf Lager, um kurzfristige Lieferausfälle kompensieren zu können.
- Mangel-Management: Eine der Lehren aus Corona ist, dass es zu Hamsterkäufen kommt. Die Arzneimittel-Vollgroßhändler achten auf eine sachgerechte Verteilung bei drohender Verknappung.
- Geographische Verteilung: Im Land der Berge ist es entscheidend, dass Arzneimittel auch abseits der Ballungsräume gut verfügbar sind. Die PHAGO-Großhändler beliefern in der Krise Apotheken flächendeckend in ganz Österreich - von Waidhofen an der Thaya im äußersten Waldviertel bis Feldkirch in Vorarlberg.
Zur Sicherstellung der Arzneimittel-Versorgung begrüßt der Verband der Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO die EU Kommissions-Empfehlung, befristete staatliche Beihilfe-Maßnahmen zu treffen. Wie zuletzt bekannt gegeben, belaufen sich die Mehrkosten durch die gestiegenen Treibstoffkosten auf 330.000 Euro, ab Mai ist man mit einer monatlichen Mehrbelastung von 165.000 Euro konfrontiert.
PHAGO-Generalsekretärin Monika Vögele: „Abgesehen von der globalen Konzentration der Fertigungsstätten, allen voran in Indien und China, hat die Corona-Pandemie gezeigt, dass auch die Schließung von Grenzen und wichtigen Verkehrswegen die Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln verschlechtern kann.
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„Vergangene Krisen haben gezeigt, dass rasches Handeln und gezielte Flexibilität von entscheidender Bedeutung sind“, so auch die EU-Kommission in ihrer aktuellen Mitteilung.
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Dr. Monika Vögele
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