- 05.05.2026, 10:52:02
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Asbest-Skandal in Ungarn: Greenpeace fordert Krisenstab von der österreichischen Bundesregierung
Greenpeace warnt vor Klagen aus Ungarn – Bilateraler Konflikt muss vermieden werden
Nach der massiven Ausweitung des Asbest-Skandals in Ungarn ruft Greenpeace die österreichische Bundesregierung in die Pflicht und fordert die Einrichtung eines Krisenstabs. Dieser muss aus Vertreter:innen der verschiedenen Ministerien, der betroffenen Bundesländer sowie anerkannter, unabhängiger Expert:innen unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft aus Österreich und Ungarn bestehen. Der Skandal hat jetzt endgültig eine Dimension erreicht, die die Kapazitäten der burgenländischen Landesregierung und der dortigen Task-Force um ein Vielfaches übersteigt.
Greenpeace-Umweltchemiker Herwig Schuster warnt: „Uns liegen Hinweise vor, dass in Ungarn bereits Klagen gegen Österreich geprüft werden. Ein Krisenstab zeigt, dass die Bundesregierung die Causa Asbest ernstnimmt, und sorgt dafür, dass die Beziehungen zwischen Ungarn und Österreich nicht belastet werden. Der Skandal kann nur durch eine breite Kooperation verhindert werden. Die burgenländische Landesregierung hat versucht, ihn mit Kleinreden zu durchtauchen – das ist gescheitert.”
Rückfragen & Kontakt
Herwig Schuster
Umweltchemiker
Greenpeace Österreich
Telefon: +43 (0)664 4319214
E-Mail: [email protected]
Julia Karzel
Pressesprecherin
Greenpeace Österreich
Tel.: +43 (0)664 881 722 51
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