- 05.05.2026, 09:18:32
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SPÖ-Schatz zum Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen: „‘Nie wieder’ ist jetzt”
Neue Anfragebeantwortung zeigt: sechs von sieben Angriffen auf Gedenkstätten 2025 mit rechtsextremem Hintergrund - Gedenktag ist Auftrag, für eine freie Gesellschaft einzustehen
„Der Schwur der Überlebenden von Mauthausen ist Auftrag und Verpflichtung für uns alle“, erklärt SPÖ-Abgeordnete und Sprecherin für Erinnerungskultur Sabine Schatz anlässlich des Gedenktages zur Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen am 5. Mai. „Die Überlebenden haben uns ein Vermächtnis hinterlassen: ein klares ‚Nie wieder‘ und den Auftrag, für eine Gesellschaft einzustehen, die frei von Faschismus, Rassismus und Antisemitismus ist. Es liegt an uns, diesen Auftrag weiterzutragen und aktiv zu verteidigen“, so Schatz. Gerade angesichts aktueller Entwicklungen sei dieser Auftrag dringlicher denn je: „Erinnerungskultur ist kein Blick zurück, sondern eine Verantwortung im Jetzt. Wenn rechtsextreme Ideologien wieder an Boden gewinnen, wenn Hass und Hetze zunehmen, dann müssen wir umso entschlossener dagegenhalten.“ ****
Besonders besorgniserregend seien die Angriffe auf Gedenkorte: „Wie eine Anfragebeantwortung aus dem Innenministerium zeigt, wurden allein im Jahr 2025 mindestens sieben Schändungen von Gedenkstätten und Mahnmalen für die Opfer des Nationalsozialismus registriert, darunter die KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen sowie mehrere Erinnerungszeichen im öffentlichen Raum. In sechs von sieben Fällen wurde ein rechtsextremer Hintergrund festgestellt. „Gedenkstätten sind sichtbare Zeichen unserer historischen Verantwortung. Wer sie schändet, greift nicht nur Orte des Erinnerns an, sondern unsere demokratischen Grundwerte insgesamt. Schändungen von Gedenkstätten und Mahnmalen für die Opfer des Nationalsozialismus sind keine Einzelfälle, sondern Ausdruck einer ideologischen Bedrohung durch Rechtsextremisten”, so Schatz.
Für die SPÖ-Abgeordnete ist klar, dass Erinnerungspolitik und der Kampf gegen Rechtsextremismus untrennbar zusammengehören: „Der Schwur von Mauthausen verpflichtet uns, aktiv zu handeln. Das heißt: konsequente Bekämpfung von Rechtsextremismus, Stärkung politischer Bildung, Absicherung von Gedenkinitiativen und ein klares politisches Bekenntnis zu einer offenen und solidarischen Gesellschaft.“ Abschließend hält Schatz fest: „Gerade am 5. Mai gilt: Nie wieder ist kein Satz für Gedenkreden. Es ist ein Auftrag für politisches Handeln.” (Schluss) mf/ff
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