- 05.05.2026, 08:48:32
- /
- OTS0019
FPÖ – Kaniak: „Kürzungen bei Kuren sind der nächste Anschlag auf die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Österreicher!“
Anstatt in die Gesundheitsvorsorge zu investieren, setzt die Regierung den Sparstift bei den Falschen an – nämlich bei der arbeitenden Bevölkerung
Als „kurzsichtig und kontraproduktiv“ kritisierte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Mag. Gerhard Kaniak die Pläne von SPÖ-Gesundheitsministerin Schumann, das bewährte Kur-System in Österreich einem radikalen Sparkurs zu unterwerfen. Insbesondere die Überlegung, stationäre Kuren durch ambulante Behandlungen zu ersetzen, sei ein reines Sparpaket auf dem Rücken der Patienten und der arbeitenden Bevölkerung.
„Es ist ein Schildbürgerstreich sondergleichen: Einerseits will die Regierung das Pensionsantrittsalter anheben, andererseits streicht sie genau jene Maßnahmen, die es den Menschen ermöglichen, länger gesund und leistungsfähig im Arbeitsprozess zu bleiben“, so Kaniak. Es sei längst durch Gesundheitsökonomen belegt, dass Investitionen in Prävention und Rehabilitation langfristig das Gesundheitssystem entlasten, weil teure chronische Erkrankungen und lange Krankenstände verhindert werden. „Wer hier spart, handelt gegen jede ökonomische und menschliche Vernunft“, erklärte der Gesundheitssprecher.
Mit dem Vorurteil, dem anscheinend auch Schumann Glauben schenkt, bei Kuren handle es sich um einen „Wellness-Urlaub auf Kosten der Allgemeinheit“, räumte Kaniak entschieden auf: „Wer das behauptet, verkennt die Realität völlig. Moderne Kuraufenthalte sind intensive Programme zur Wiederherstellung der Gesundheit mit straffen Trainingsplänen, Therapien und wichtigen Schulungen für eine nachhaltige Lebensstiländerung. Das ist harte Arbeit für die Patienten, aber eine Investition, die sich für das gesamte Gesundheitssystem rechnet.“
Die von der Regierung angedachte Forcierung von ambulanten Kuren sei für Kaniak eine „Mogelpackung“. „Ein Patient, der nach einem anstrengenden Arbeitstag zur Therapie hetzt und danach wieder im Alltagsstress versinkt, kann gar nicht den gleichen Regenerations- und Heilerfolg erzielen. Für eine wirkliche Genesung braucht es nicht nur eine Auszeit vom beruflichen und privaten Druck, sondern auch die nötige Zeit das erforderliche Programm abzuarbeiten – genau das leistet die stationäre Kur. Alles andere ist eine Sparmaßnahme, die die Qualität der Behandlung massiv verschlechtert“, betonte Kaniak.
„Wir fordern von SPÖ-Gesundheitsministerin Schumann, diese Pläne sofort zu stoppen. Anstatt unser bewährtes Kur-System zu demontieren, muss in die Gesundheitsvorsorge investiert werden. Nur so können wir die Menschen lange arbeitsfähig halten und das Gesundheitssystem langfristig entlasten. Sparen bei der Prävention ist der teuerste Fehler, den man machen kann!“, stellte Kaniak abschließend fest.
Rückfragen & Kontakt
Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






