• 03.05.2026, 12:41:02
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FPÖ – Brückl: „Wiederkehrs Bildungspläne sind der falsche Weg für Österreichs Schüler!“

Freiheitlicher Bildungssprecher kritisiert fehlenden Fokus auf Deutsch und Leistung und warnt vor ideologisch motivierten neuen Schulfächern

Wien (OTS) - 

Der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, MA, bewertete die von NEOS-Bildungsminister Wiederkehr in der ORF-Pressestunde vorgestellten Pläne als „ernüchterndes Zeugnis der aktuellen Bildungspolitik“. Anstatt die drängendsten Probleme wie massive Sprachdefizite und sinkende Leistungen konsequent anzugehen, präsentiere der Minister ein Paket an Maßnahmen, das die Probleme nur verwalten würde anstatt zu lösen.

„Was NEOS-Minister Wiederkehr heute als große Reform verkauft hat, ist in Wahrheit ein Frontalangriff auf unser bewährtes Schulsystem. Er kapituliert vor den selbstgeschaffenen Problemen der Massenzuwanderung und wälzt die Verantwortung unter dem Titel ‚Autonomie‘ auf die ohnehin überlasteten Schulstandorte ab, anstatt klare und bundesweit einheitliche Qualitätsstandards für Deutschkenntnisse durchzusetzen. Das ist keine Stärkung, sondern ein im-Stich-lassen von Lehrern und Schülern“, kritisierte Brückl. Es sei ein Offenbarungseid, wenn der Minister zugebe, dass ein Drittel der Kinder in Deutsch-Förderklassen länger als ein Jahr bleiben müsse, aber keine andere Lösung parat habe, als die Schulen mit der Erstellung von neuen Konzepten weiter zu bürokratisieren.

Besonders verurteilte der freiheitliche Bildungssprecher die Pläne, die Deutschförderung aufzuweichen: „Anstatt endlich eine konsequente Deutsch-Pflicht vor dem Schuleintritt durchzusetzen und sicherzustellen, dass kein Kind ohne ausreichende Sprachkenntnisse in den Regelunterricht kommt, öffnet Wiederkehr die Tür für links-ideologische Experimente. Wenn Kinder, die dem Unterricht nicht folgen können, in die Regelklassen integriert werden, zieht das unweigerlich das Leistungsniveau der gesamten Klasse nach unten. Das ist ein Anschlag auf die Zukunftschancen aller Kinder und eine bewusste Inkaufnahme der Überforderung unserer Lehrer.“

Kritisch äußerte sich Brückl auch zu den geplanten neuen Fächern. Das Fach ‚Wirtschafts- und Finanzbildung‘ sei zwar im Ansatz zu begrüßen, dürfe aber nicht als Vorwand dienen, an anderer Stelle wichtige Inhalte zu kürzen. „Besonders skeptisch sehen wir die Einführung eines Faches für ‚soziale Kompetenzen‘. Hinter diesem vage formulierten Titel verbergen sich oft Versuche, weltanschauliche Inhalte zu transportieren, die in der Schule nichts verloren haben und die primär Aufgabe des Elternhauses sind. Hier wird eine Tür für ideologische Projekte geöffnet, während die Vermittlung von grundlegendem Wissen in den Hintergrund rückt.“

Abschließend forderte Brückl eine Rückkehr zu den Grundtugenden im Bildungswesen: „Wir brauchen keine ideologischen Experimente, sondern eine konsequente Leistungsorientierung, Disziplin und eine Fokussierung auf die Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen. Die Verlierer-Koalition beweist mit diesen Plänen einmal mehr, dass sie nicht willens oder in der Lage ist, eine Politik für unsere Kinder und die Zukunft Österreichs zu machen. Es ist höchste Zeit für eine bildungspolitische Wende, die den Namen auch verdient!“, so Brückl.

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