• 02.05.2026, 14:30:32
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FPÖ – Mölzer kritisiert Österreich-Beitrag bei der Biennale

600.000 Euro für „Schock-Kunst“ inklusive Urin-Performance

Wien (OTS) - 

Mit deutlicher Kritik reagierte heute FPÖ-Kultursprecher Wendelin Mölzer auf den diesjährigen österreichischen Beitrag zur Kunst-Biennale in Venedig. „Was hier unter dem Deckmantel der Kunst präsentiert wird, sorgt nicht nur für Kopfschütteln, sondern für berechtigte Empörung“, so Mölzer.

Im Zentrum seiner Kritik steht die Performance der österreichischen Künstlerin Florentina Holzinger, die mit rund 600.000 Euro aus öffentlichen Mitteln unterstützt wird. Besonders umstritten ist dabei der explizite Einsatz von Urin im Rahmen der Inszenierung, der „für viele Menschen eine klare Grenze des Zumutbaren überschreitet“, erklärte der freiheitliche Kultursprecher. Die Kombination aus drastischen Körperdarstellungen und sogenannten „Urin-Tanks“, die mit dem Urin der Besucher gefüllt werden sollen, habe bereits im Vorfeld für breite Diskussionen gesorgt.

„Wenn hunderttausende Euro Steuergeld in Performances fließen, in denen der Einsatz von Körperflüssigkeiten bewusst als künstlerisches Mittel eingesetzt wird, dann stellt sich die Frage, ob hier nicht jegliches Maß verloren gegangen ist“, so Mölzer. Kunstfreiheit sei zwar ein hohes Gut, dürfe jedoch „nicht als Rechtfertigung für Provokation um der Provokation willen missbraucht werden“.

„Die linke Kulturszene hat offenbar den Bezug zur Lebensrealität der Menschen verloren und die Entscheidungsträger fördern zunehmend Projekte, die nur mehr in einem kleinen, abgeschotteten Kulturbetrieb auf Zustimmung stoßen“, so Mölzer und weiter: „Österreich ist weltweit für seine große kulturelle Tradition bekannt – von der klassischen Musik bis zur bildenden Kunst. Doch anstatt dieses Erbe selbstbewusst zu vertreten, präsentiert man sich mit bewusst provokanten und für viele unverständlichen Inszenierungen!“. Mölzer hielt fest, dass solche Beiträge seiner Ansicht nach nicht geeignet seien, das kulturelle Ansehen Österreichs im Ausland zu stärken.

Abschließend forderte er eine grundlegende Neuausrichtung der Förderpolitik. „Es braucht endlich Transparenz, klare Kriterien und vor allem Hausverstand im Umgang mit öffentlichen Mitteln. Die Menschen in unserem Land haben ein Recht darauf, zu wissen, wofür ihr Geld ausgegeben wird – und sie haben ein Recht darauf, dass es verantwortungsvoll eingesetzt wird.“ Daher wird Mölzer das Projekt im Zuge einer parlamentarischen Anfrage genauer hinterfragen.

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