- 30.04.2026, 14:59:02
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Tiller/FCG-Younion: Younited by music – Song Contest 2026 in Wien nicht schlechtreden!
Richtig genutzter ESC ist nach dem Motto „younited by music“ eine große Chance für Österreich und sichert Arbeitsplätze – Kritik am „Andy&Andi-Papier“ zur Medienförderung
„Der Eurovision Song Contest 2025 in Wien ist eine große Chance zur Absicherung von Arbeitsplätzen, nicht nur im Tourismus, sondern auch im Bereich Kunst, Kultur und Medien“, stellte der Vorsitzende der FCG-younion Wien, Markus Tiller, heute fest. „Younited by music ist das richtige Motto des ESC 2026. Denn ob auf der Bühne, hinter den Kulissen oder in den Medien – unsere Belegschaft der Hauptgruppe 8 der Kultur-, Medien und Sportgewerkschaft in der younion ist beim ESC federführend und kann bei richtiger Umsetzung vom ESC profitieren. Dieser zusätzliche Anschub mit vielen kaufkräftigen Kunden aus der ganzen Welt gemeinsam in Wien ist ein wichtiger zusätzlicher Wirtschaftsfaktor in herausfordernden Zeiten, der sich hoffentlich auch nachhaltig auf den heimischen Arbeitsmarkt auswirken wird“, so Tiller. Er appellierte an alle Beteiligten, diesen Schwung zu nutzen und nicht kleinzureden oder gar schlecht zu machen. Tiller weiter: „Diese Verantwortung müssen auch Gewerkschaften wahrnehmen, gerade so kurz vor dem Tag der Arbeit.“
Tag der Arbeit? Nicht für über 1.100 arbeitslose Journalist:innen in Österreich, Herr Babler!
Der Vorsitzende der FCG-younion Wien erinnerte den zuständigen Medienminister und Vizekanzler am 1. Mai an die über 1.100 arbeitslosen Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Medien. „Wir vermissen einen Beschäftigungsschub im von Andreas Babler kürzlich vorgestellten ‚Andy&Andi-Papier‘ zur Medienförderung. Die Vergabe dieses Papiers an das Medienhaus Wien von Andi-Freund Andy Kaltenbrunner und der Vorschlag zur Schaffung einer siebenköpfigen Kommission zur Ermittlung von ‚Qualitätsjournalismus‘ sind die bislang einzigen, am Papier erkennbaren, neuen Beschäftigungsverhältnisse“, so Tiller weiter. „Die Branche fühlt sich auf gut Wienerisch ‚a bissl papierlt‘. Während viele qualifizierte Kolleginnen und Kollegen am Tag der Arbeit weiter arbeitslos auf der Straße stehen müssen, lässt der Medienminister Papiertiger basteln, statt selbstständig zu handeln“. Markus Tiller verwies in diesem Zusammenhang auf das Konzept von Reinhold Gmeinbauer für den Campus Tivoli, das einen Medienleistungsfonds mit einem deutlich erhöhten Gesamtvolumen von 350 Millionen Euro – statt wie bisher 110 Millionen bei Babler – empfiehlt. „Wir fordern auf Basis dieser Studie eine bessere Dotierung des Mediensektors und dadurch die Neuschaffung von Jobs im Journalismus! Und damit sind nicht der Dreh des Films ‚Wahlkampf‘ von und mit Andreas Babler gemeint. Wir brauchen nicht noch mehr Papiere, Filmchen oder Youtube-Clips, ‚Kein BlaBla mit Babler‘, sondern mehr Geld für den Journalismus in Österreich – und das schnell!“, so Tiller abschließend.
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