• 30.04.2026, 09:00:33
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Samariterbund zum Start der Badesaison: Gefahren im Wasser nicht unterschätzen!

Der Sommer rückt näher, das kühle Nass ist verlockend: Damit ein Tag am Wasser unbeschwert genossen werden kann, erinnert der Samariterbund an die Einhaltung der Baderegeln.

Wien (OTS) - 

Die Temperaturen steigen, und viele Wasserratten freuen sich schon auf ausgedehnte Badefreuden mit Freunden und Familie. Doch Vorsicht ist geboten, denn das kühle Nass birgt auch Risiken in sich. Aus diesem Grund mahnt die Wasserrettung des Samariterbundes zur Einhaltung der Baderegeln, die stets bedacht werden sollten.

Rund 40 Menschen ertrinken jährlich in Österreich, bei Kindern sind Badeunfälle laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die zweithäufigste Todesursache. Doch jede:r einzelne Verletzte oder gar Todesfall ist eine:r zu viel. Die richtige Vorbereitung für den Badetag ist daher das Um und Auf, um Unfälle im und am Wasser zu vermeiden.

So sollten Schwimmfans – auch erfahrene – immer zu zweit oder zu mehreren ins Wasser gehen, da es so sicherer ist und auch mehr Vergnügen bereitet. Amina Höfinger, versierte Rettungsschwimmerin und Beiratsvorsitzende der Wasserrettung des Samariterbund Österreichs, erläutert: „Sollte Ihnen etwas zustoßen, Sie etwa einen Krampf in Armen oder Beinen bekommen, können andere Personen sofort eingreifen“.

Keine spontanen Sprünge ins Wasser!

Ebenso gilt es, die eigene Kondition und das eigene Können richtig einzuschätzen: „Lassen Sie sich niemals zu Mutproben verleiten!“, rät die Expertin eindringlich zur Vorsicht. Ganz wichtig: Unterlassen Sie spontane Sprünge ins Wasser, damit Sie Kollisionen mit anderen Personen oder Gefahrenquellen vermeiden und auch Ihren Kreislauf nicht überstrapazieren.

„Der Körper benötigt Zeit, seine eigene Temperatur an die des Wassers anzupassen“, weiß Höfinger. „Wer bei Hitze ins kühle Wasser springt, riskiert einen Kälteschock, da sich die Adern schlagartig verengen und der Blutdruck stark ansteigt. Wir raten daher dringend, sich abzuduschen, bevor man ins Wasser geht, und danach gehen Sie am besten nur langsam hinein“, so die versierte Rettungsschwimmerin.

Kinder am Wasser niemals unbeaufsichtigt lassen!

Besondere Aufmerksamkeit ist gefragt, wenn sich Kinder in der Nähe von Gewässern aufhalten. „Schwimmhilfen wie Flügerl oder Reifen ersetzen keinesfalls die Aufsichtspflicht der Erwachsenen“, unterstreicht Amina Höfinger. „Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe von Wasser spielen. Es reicht auch nicht, dass sich Kinder in Hörweite befinden, denn Ertrinken passiert lautlos.“

Kinder sollten daher möglichst früh das Schwimmen erlernen, die Wasserrettung des Samariterbundes bietet diesbezüglich entsprechende Kurse an. „Ganz wichtig ist die richtige Vorbereitung auf das Wasser: Probieren Sie einen spielerischen Zugang beim Duschen oder in der Badewanne aus, und geben Sie Ihrem Kind die Zeit, die es benötigt“, rät die Expertin.

Der Samariterbund hat übrigens Kurse für alle Leistungsstufen im Angebot, von Anfänger:innen bis zu Perfektionseinheiten für Fortgeschrittene. Auch Erwachsene können somit ihre Schwimmtechnik noch verbessern. Damit Groß und Klein entspannte Badetage genießen können!

Rückfragen & Kontakt

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Franziska Springer
Telefon: Mobil +43 664 88 94 88 35
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.samariterbund.net

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