- 29.04.2026, 14:51:32
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FPÖ – Kolm: „Alarmierende KSV-Zahlen: Jedes sechste Unternehmen denkt an Abwanderung!“
Drastische Senkung der Lohnnebenkosten und ein Ende der Bürokratie zur Rettung des Wirtschaftsstandorts notwendig
Als „dramatisches Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort Österreich“ bezeichnete heute die freiheitliche Wirtschaftssprecherin Dr. Barbara Kolm die aktuellen Ergebnisse der KSV1870-Umfrage, wonach jedes sechste Unternehmen eine Verlagerung ins Ausland überlegt. „Wenn jedes sechste Unternehmen überlegt, dem Standort den Rücken zu kehren, dann sind das nicht nur nackte Zahlen, sondern ein Misstrauensvotum gegen die Wirtschaftspolitik dieser Bundesregierung. Es ist der traurige Höhepunkt einer jahrelangen Fehlentwicklung, bei der die Sorgen und Nöte unserer heimischen Betriebe systematisch ignoriert wurden. Statt Entlastung gab es Belastung, statt Planungssicherheit nur Chaos“, so Kolm.
Besonders die im „Austrian Business Check“ genannten Gründe – hohe Kosten, Konsumflaute und der akute Fachkräftemangel – seien für Kolm hausgemachte Probleme. „Die Regierung agiert nur noch mit ‚Pflaster-Budgets‘, um die selbst verursachten Wunden notdürftig zu versorgen, anstatt eine echte, strukturelle Reform anzugehen. Die Energiekosten explodieren, die Lohnnebenkosten sind im internationalen Vergleich untragbar und die Bürokratie erstickt jede Initiative. Dass nur sechs Prozent der Betriebe mit der sogenannten ‚Industriestrategie‘ zufrieden sind, ist keine Überraschung – es ist die logische Konsequenz einer Politik, die an der Realität der Unternehmer vorbeigeht.“
Die mangelnde Investitionsbereitschaft und der allgemeine Pessimismus seien laut der freiheitlichen Wirtschaftssprecherin eine direkte Folge der standortfeindlichen Politik. Anstatt den Standort mit immer neuen Belastungen zu schwächen, müsse die Politik endlich eine Kehrtwende einleiten. „Wir fordern eine echte Standortoffensive statt leerer Ankündigungen. Das bedeutet: eine spürbare Senkung der Lohnnebenkosten, einen konsequenten Bürokratieabbau und eine Energiepolitik, die auf Leistbarkeit und Versorgungssicherheit setzt. Es ist höchste Zeit, den heimischen Unternehmen wieder Luft zum Atmen zu geben. Wenn wir jetzt nicht die Weichen richtig stellen, droht eine schleichende Deindustrialisierung, die unseren Wohlstand nachhaltig gefährdet. Die FPÖ steht für eine Politik, die unsere Betriebe stärkt, anstatt sie zu vertreiben“, so Kolm.
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