- 29.04.2026, 09:00:05
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ARA, OMV, Borouge International und Greiner Packaging bringen Kreislaufwirtschaft zum Eurovision Song Contest
ESC 2026: Erstmals Mehrwegbecher aus 100 % Recyclingmaterial im Einsatz

Der größte Musikwettbewerb der Welt setzt bei seinem 70. Jubiläum auf eine heimische Innovation der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und ihrer Partner OMV, Borouge International und Greiner Packaging: 100.000 Mehrwegbecher, die zu 100 % aus Material aus dem Gelben Sack und der Gelben Tonne hergestellt werden, kommen als Limited Edition im bunten ESC-Branding an den Veranstaltungsorten zum Einsatz. So werden rund 5 Tonnen neu gewonnene Rohstoffe eingespart. Von der Sammlung, Aufbereitung und Weiterverarbeitung des Materials bis zur Herstellung der Becher finden alle Produktionsschritte in Österreich statt, was das Projekt zu einem erfolgreichen „Austrian-Closed-Loop“ macht*.
Bühne frei für die Kreislaufwirtschaft: Die bunten Mehrwegbecher für den Eurovision Song Contest in Wien des offiziellen Event Suppliers ARA und seiner Partner OMV, Borouge International und Greiner Packaging stehen eindrucksvoll für Teamwork entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Material für die Becher stammt ausschließlich aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack, wird in der Hightech Sortieranlage TriPlast in Oberösterreich sortiert und anschließend mit dem von der ARA patentierten Verfahren UPCYCLE zu Kunststoff-Flakes aufbereitet. In der OMV ReOil®-Anlage wird aus hochwertigem zirkulärem Rohmaterial (Pyrolyseöl) und in Folge in den Basischemieanlagen der OMV zirkuläres Propylen hergestellt, das im nächsten Schritt von Borouge International zu nachhaltigem Kunststoffgranulat verarbeitet wird – und damit die lebensmitteltaugliche Qualität von Primärrohstoffen erreicht. Im finalen Schritt produziert Greiner Packaging daraus langlebige und vollständig recycelbare Mehrwegbecher. So schließt sich der österreichische Wertstoffkreislauf.
„Unsere Mehrwegbecher für den ESC sind ein Best Practice der österreichischen Kreislaufwirtschaft. Das von der ARA entwickelte und patentierte Verfahren UPCYCLE ermöglicht es, dabei Kunststoffsortierreste einzusetzen, die zum Beispiel sehr klein sind oder aus unterschiedlichen chemischen Stoffen bestehen. Früher konnten diese nur thermisch verwertet werden, heute erhalten sie ein zweites Leben als Mehrwegbecher, die nicht nur zu 100 % aus Recyclingmaterial bestehen, sondern auch absolut lebensmittelsicher sind. Mit den 100.000 Bechern aus Kunststoffrezyklat sparen wir rund 5 Tonnen an natürlichen Rohstoffen ein – ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung“, betont ARA Vorstandssprecher Harald Hauke.
Das österreichische Erfolgsprojekt der ESC-Mehrwegbecher verdeutlicht einmal mehr, dass gebrauchte Kunststoffverpackungen wichtige Wertstoffe sind und nur dann recycelt werden können, wenn sie korrekt im Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne gesammelt werden. Mit über 300.000 Gelben Tonnen und rund 2,2 Mio. Haushalten, die an die Sammlung mit dem Gelben Sack angeschlossen sind, liefert die ARA die ideale Sammelinfrastruktur.
Martijn van Koten, OMV Executive Vice President Fuels & Chemicals: „Wir zeigen beim Eurovision Song Contest, wie innovative Kreislaufwirtschaft realisiert wird: Durch die Umwandlung gebrauchter Kunststoffe in hochwertigen Rohstoff in Primärqualität vermeiden wir den Einsatz konventioneller Ressourcen und senken damit den CO₂-Fußabdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gemeinsam mit unseren Partnern entsteht so ein österreichisches Kreislaufwirtschaftsprojekt, das eindrucksvoll demonstriert, wie industrielle Lösungen Nachhaltigkeit im großen Maßstab ermöglichen.“
„Das Recycling im geschlossenen Kreislauf ist der Schlüssel zu einem hohen Maß an Nachhaltigkeit. Unser ‚Borcycle C‘- Portfolio an chemisch recycelten Kunststoffabfällen ermöglicht es, die Kunststoffe wieder in Anwendungen mit Lebensmittelkontakt wie diesen Trinkbechern einzusetzen: So erreichen wir Recycling bis hin zu den anspruchsvollsten Anwendungen, für die unsere Kunststoffe im Alltag genutzt werden“, erklärt Shanila Baseley, Vice President Sales bei Borealis, Teil von Borouge International.
„Mit den ESC-Mehrwegbechern machen wir sichtbar, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert: hochwertig, innovativ und nachhaltig. Die exklusive Limited Edition verbindet ein markantes Außendesign mit einer Innenseite, die den österreichischen Closed-Loop-Prozess zeigt – vom Gelben Sack bis zum fertigen Becher. Damit setzen wir bei einem internationalen Großevent ein klares Zeichen für Abfallvermeidung und verantwortungsvolle Veranstaltungen“, hebt Greiner Packaging CEO Beatrix Praeceptor hervor.
Nachhaltigkeitskommunikation im ESC-Becher: DigiDot QR-Code klärt in 25 Sprachen auf
Die 100.000 Mehrwegbecher in der Limited Edition kommen exklusiv bei der Hauptveranstaltung und offiziellen Side-Events in Wien rund um den Eurovision Song Contest zum Einsatz und tragen zur Umsetzung als Green Event bei. Neben den Einsparungen im Produktionsprozess und durch kurze Transportwege leistet ihre Wiederverwendbarkeit im Vergleich zu Einwegprodukten einen zentralen Beitrag zur Abfallvermeidung. Die Mehrwegbecher, die nicht als Souvenir mit nach Hause genommen werden, gehen nach dem Eurovision Song Contest je nach Zustand zwei Wege: Jene, die aufgrund von Beschädigung oder Abnutzung nicht mehr wiederverwendbar sind, werden recycelt und somit wieder dem Kreislauf zugeführt. Becher, die sich in einem wiederverwendbaren Zustand befinden, werden an soziale Einrichtungen gespendet und somit weiterverwendet.
Zudem fördern sie die Bewusstseinsbildung bei den Besucher:innen: Ein aufgedruckter QR-Code führt zu DigiDot, dem von der ARA initiierten digitalen Recycling-Guide. Dieser bietet in 25 Sprachen einfache Orientierung, zeigt Sammelstellen in der Umgebung an und unterstützt die korrekte Abfalltrennung während des Eurovision Song Contest und darüber hinaus.
„Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien soll nicht nur ein unvergessliches Musikereignis sein – sondern auch zeigen, dass ein Event dieser Größenordnung verantwortungsvoll als Green Event umgesetzt werden kann. Diese Mehrwegbecher sind für mich eines der schönsten Beispiele dafür: Eine Innovation aus Österreich, 100 % österreichisches Recyclingmaterial, direkt aus dem Gelben Sack in die Hände der Gäste aus aller Welt. Die Becher, die ja oft als beliebte Sammelobjekte mit nach Hause genommen werden, werden noch lange an den Eurovision Song Contest 2026 in Wien erinnern“, sagt Michael Krön, Executive Producer Eurovision Song Contest 2026.
* Der Einsatz von Kunststoffverpackungen aus der Gelben Tonne und dem Gelben Sack erfolgt entlang der chemischen Recycling- und Weiterverarbeitungsschritte unter Anwendung eines anerkannten und extern auditierten Massenbilanzansatzes (ISCC PLUS), bei dem die eingesetzten recycelten Rohstoffmengen dem Endprodukt zugerechnet werden. ISSC-Plus Zertifikate werden vom TÜV SÜD Industrie Service GmbH München ausgestellt.
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