- 28.04.2026, 11:04:32
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Grüne Wirtschaft: Energiepolitische Bankrotterklärung beim Doppelbudget geht auf Kosten von Klima und Standort
Die Bundesregierung gefährdet mit diesem Budget die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit
Das gestern präsentierte Doppelbudget zeigt einmal mehr auf, dass die Bundesregierung Sparpakete ohne jeglichen Weitblick schnürt. Während Sparmaßnahmen grundsätzlich notwendig und begrüßenswert sind, fehlt es dem Budget an einer klaren strategischen Priorisierung des Ausbaus von erneuerbaren Energien und der Energiewende als zentrales wirtschaftspolitisches Zukunftsthema.
Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft:„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind Investitionen in Erneuerbare Energie und die Energiewende zentral. Diese sichern Arbeitsplätze, machen unabhängig und senken die Produktionskosten. Die Bundesregierung verspielt mit den Schwerpunkten im Doppelbudget die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Klimaschutz ist kein Luxus, sondern die Grundlage für nachhaltige Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit in Österreich.“
Die aktuellen Budgetpläne setzen stark auf kurzfristige Einsparungen, ohne ausreichend zu berücksichtigen, dass unterlassene Investitionen in den Klimaschutz langfristig deutlich höhere Kosten verursachen werden. Zudem wurde einmal mehr ein immenses Sparpotenzial bei der Streichung von klimaschädlichen Subventionen liegen gelassen.
Die Grüne Wirtschaft fordert daher:
- Klare wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Unternehmer:innen, die langfristig in nachhaltige Geschäftsmodelle investieren
- Einen konsequenten Ausbau von erneuerbarer Energie und eine Verpflichtung zur Beschleunigung der Energiewende in Österreich
- Sparen an der richtigen Stelle bei klimaschädlichen Subventionen und Förderungen der Fossilindustrie
- Investitionen in Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Energieeinsparung
„Ein Budget, das Klimaschutz nur als Nebenthema behandelt, denkt zu kurzfristig. Eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik muss die ökologische Transformation und wirtschaftliche Stabilität gemeinsam denken“
, so Jungwirth abschließend.
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