• 22.04.2026, 14:48:03
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Plastikabgabe gestoppt: Vernünftige Lösung für den Standort Österreich

Chemische Industrie sieht sich in ihren Kritikpunkten bestätigt

Wien (OTS) - 

Die Absage an die geplante Plastikabgabe sorgt aus Sicht des Fachverbands der chemischen Industrie Österreichs (FCIO) für Klarheit in einer wirtschaftlich anspruchsvollen Phase – sowohl für die betroffenen Unternehmen als auch die KonsumentInnen. Die Chemiebranche hatte früh darauf hingewiesen, dass die Maßnahme in der geplanten Form nicht praxistauglich gewesen wäre, einen enormen bürokratischen Aufwand verursacht und auch keinen wirksamen Beitrag zur Inflationsbekämpfung geleistet hätte.

„Es ist positiv, dass es hier ein Umdenken gab und unsere massiven Bedenken berücksichtigt wurden. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig der rechtzeitige Austausch mit Experten bei komplexen Vorhaben ist“, erklärt FCIO-Obmann Ulrich Wieltsch.

Gerade in einer Zeit, in der hohe Energiepreise, steigende Produktionskosten und geopolitische Entwicklungen den Handlungsspielraum vieler Betriebe deutlich einschränken, müssen neue Maßnahmen sorgfältig auf ihre Auswirkungen geprüft werden.

Gleichzeitig ist für den Fachverband klar, dass der Ausbau der Kreislaufwirtschaft weiter forciert werden muss und es dafür entsprechende Anreize braucht. „Nachhaltige Lösungen entstehen dort, wo ökologische Zielsetzungen und wirtschaftliche Umsetzbarkeit zusammengedacht werden. Genau darauf wird es auch in Zukunft ankommen“, so Wieltsch.

Rückfragen & Kontakt

FCIO - Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs
Johanna Reber, MA
Telefon: 05909003372
E-Mail: [email protected]

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