• 22.04.2026, 12:17:32
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NEOS: Das permanente „Nein“ der Gewerkschaft ist entlarvend, hilft aber niemandem

Von Künsberg Sarre: „Wer wie Kimberger jede Veränderung reflexartig ablehnt, darf sich nicht wundern, wenn im Bildungssystem nichts weitergeht“

Wien (OTS) - 

„Dass sich ausgerechnet der oberste Christgewerkschafter, der der größte Bremsklotz für jede Reform im Bildungsbereich ist, über fehlende Konzepte und Pläne im ,Plan Zukunft’ von Christoph Wiederkehr beschwert und ihm pathetische Ankündigungspolitik unterstellt, ist schon eine ziemliche Chuzpe“, sagt NEOS-Bildungssprecherin Martina von Künsberg Sarre. „Würde die Lehrergewerkschaft nicht permanent alles schlechtreden und gegen den Minister kampagnisieren, sondern konstruktiv an Lösungen mitarbeiten, wären wir der guten ,Zukunft’ im Bildungsbereich schon sehr viel näher. Und würden alle Parteien nur halb so viel Reformwillen und -kraft zeigen wie wir NEOS, wäre auch nicht jede Lehrplanänderung ein riesiges Drama und hätten wir die sechsjährige Volksschule schon.“

„Österreich diskutiert seit Jahrzehnten über dieselben Probleme – zu wenig Deutschförderung, zu wenig Chancengerechtigkeit, zu wenig Durchlässigkeit. Jetzt liegt ein ambitionierter Plan am Tisch, und die erste Reaktion ist schon wieder: Das geht nicht, das ist zu kompliziert, das wollen wir nicht. Wer wie Kimberger jede Veränderung reflexartig ablehnt, darf sich nicht wundern, wenn im Bildungssystem nichts weitergeht“, sagt von Künsberg Sarre.

„Gerade bei zentralen Punkten wie der sechsjährigen Volksschule oder neuen Fächern, die einer zukunftsorientierten Ausbildung Rechnung tragen, braucht es endlich auch den Mut zur Umsetzung“, sagt von Künsberg Sarre – und sie ergänzt: „Dass sich die Gewerkschaft bei jeder Reform sofort bemüßigt fühlt, diese zu kommentieren, spricht Bände. Entscheidend wäre, sich stärker an den Lösungen zu beteiligen. Kimberger muss sich langsam auch die Frage gefallen lassen, ob er wirklich noch im Sinne jener handelt, die er vertreten sollte, oder nur den – für ihn offenbar bequemen - Status Quo verteidigt. Viele Lehrerinnen und Lehrer wünschen sich, dass Reformen im Bildungssystem endlich angegangen werden. Das permanente, trotzige und reflexartige ‚Nein‘ wird uns dabei aber nicht weiterhelfen.“

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