- 22.04.2026, 11:39:33
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Staatliche Pension bleibt Fundament der Alterssicherung
PVÖ-Präsidentin Birgit Gerstorfer zur Reform der betrieblichen Altersvorsorge: Erste Säule stärken, volle Pensionsanpassung sichern und Wahlfreiheit bei Abfertigung garantieren
Anlässlich der heute präsentierten Reformpläne zur betrieblichen Altersvorsorge betont PVÖ-Präsidentin Birgit Gerstorfer die zentrale Rolle der staatlichen Pension für die Alterssicherung in Österreich. „Die erste Säule unseres Pensionssystems – die gesetzliche, staatliche Pension – ist und bleibt das Fundament der Alterssicherung in Österreich. Sie sichert Millionen Menschen im Alter ein würdiges Leben. Deshalb muss sie auch in Zukunft uneingeschränkt wertgesichert bleiben und die Teuerung jährlich voll abgegolten werden“, stellt Gerstorfer klar. ****
Der Pensionistenverband Österreichs bekräftigt in diesem Zusammenhang erneut seine zentrale Forderung nach der vollen Pensionsanpassung für alle Pensionist*innen. Gerade in Zeiten hoher Teuerung sei dies entscheidend, da Pensionistinnen und Pensionisten sonst enorme Kaufkraftverluste erleiden und das Risiko von Altersarmut steigt. „Das ist nicht nur eine Frage des Respekts, gegenüber der älteren Generation. Das ist auch Gesetz“, so Gerstorfer.
Pensionist*innen dürfen nicht die Leitragenden des Budgets sein
„Pensionist*innen dürfen nicht die Hauptlast des Budgets tragen. Es muss Schluss sein mit den einseitigen Belastungen für die ältere Generation. Mit einer stärkeren Besteuerung sehr großer Vermögen und hoher Erbschaften, Überprüfung von steuerlichen Entlastungen für Konzerne sowie spezielle Abgaben auf Banken- und krisenbedingte Übergewinne sowie einer KI-Steuer ließe sich das Budget schneller, nachhaltiger und sozial treffsicherer sanieren“, betont die PVÖ-Präsidentin. Daher werde der Pensionistenverband von seiner Forderung nach einer vollen Pensionsanpassung auch nicht abrücken. „Wir sind viele. Und wir können sehr laut werden!“, stellt Gerstorfer klar.
Abfertigung als Zusatzpension ist Option – Wahlfreiheit muss bestehen bleiben
Die heute diskutierte Möglichkeit, sich künftig die Abfertigung auch als Zusatzpension auszahlen zu lassen, wird vom Pensionistenverband als „zusätzliche Option“ begrüßt. Entscheidend sei jedoch, dass die Wahlfreiheit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer uneingeschränkt bestehen bleibt. „Es muss weiterhin jede und jeder selbst entscheiden können, ob die Abfertigung als Einmalzahlung oder als Zusatzpension bezogen wird. Diese persönliche Entscheidungsfreiheit darf nicht eingeschränkt werden“, betont die PVÖ-Präsidentin.
Abschließend hält die PVÖ-Präsidentin fest: „Zusätzliche Vorsorgemodelle können - bei entsprechenden Rahmenbedingungen - eine sinnvolle Ergänzung sein. Die Basis unserer Alterssicherung bleibt aber die starke, wertgesicherte staatliche Pension.“ (Schluss)
Rückfragen & Kontakt
Unabhängiger Pensionistenverband Österreichs
Generalsekretär Christian Rösner, MSc
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