• 20.04.2026, 10:49:03
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UGÖD Bundeskonferenz 2026

Demokratie. Gehört. Gelebt. Solidarität als Gegenmacht zur Konkurrenzgesellschaft

Wien (OTS) - 

Selten hat sich die Welt in den letzten Jahrzehnten so rasant verändert, wie seit 2020 durch Pandemie, Kriegshandlungen in und mit Auswirkungen für Europa, Naturgefahren, Wirtschaftskrisen und einer Reihe von nachteiligen Entwicklungen für Arbeitnehmer:innen. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten spielen Gewerkschaften eine zentrale Rolle in der Wahrung der Arbeitnehmer:inneninteressen. Speziell gewerkschaftlich organisierte Personen wollen in dieser Zeit nicht länger Zaungäste wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Herausforderungen und Neuentwicklungen sein, sondern fordern zu Recht umfängliche Information und Beteiligung am Geschehen ein. Wir wollen mit Entscheidungsträger:innen und Playern im Berufsleben besser vernetzt sein und fordern daher mehr Transparenz und Mitbestimmung in der Gewerkschaft. Auch in diesem politischen Kontext ist der Schutz demokratischer Grundwerte das Gebot der Stunde.
Während der Bundeskonferenz der Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD und in ausgegliederten Betrieben vom 10. bis 12. April 2026 hat sich der Wunsch nach Aus- und Weiterbildung, nicht nur für gewerkschaftliche Grundkenntnisse, sondern auch und vor allem nach Vermittlung von Fachkompetenz für digitales, wirtschaftliches, kommunikatives, strategisches, medienwirksames, psychologisches und demokratieförderndes Know-how herauskristallisiert. (Weiter)bildungsbedarf manifestiert sich gerade deshalb in unserer Gewerkschaftsfraktion, um die Fähigkeit zu eigenständigem Denken und Handeln als Korrektur zur Konkurrenzgesellschaft und Manipulation zu stärken. All dies führt direkt zur Forderung nach Demokratisierung innergewerkschaftlicher Strukturen, aber auch gesamtgesellschaftlich, weil von demokratischer Teilhabe die Bereitschaft zu Solidarität und Konsensfähigkeit abhängen und der Politikverdrossenheit und dem Erodieren des Wohlstandsversprechens entgegengewirkt werden muss. Auch heikle Themen müssen aufgegriffen werden: Das Thema Mobbing darf nicht verdrängt oder bagatellisiert werden.

Wir wollen Kräfte bündeln, Expertise aus den eigenen Reihen verstärkt einsetzen, Vernetzungen mit dem Dachverband der UG (Unabhängigen GewerkschafterInnen) bzw. dem ÖGB intensivieren, ebenso mit der Arbeiterkammer, die Anliegen der „Bildungsinternationale“ unterstützen, Thinktanks bilden, z. B. zum Themenfeld „Arbeit neu denken“ und KI, etc. Bei allen Aktivitäten muss als Richtschnur daran gedacht werden, ausnahmslos alle Personalvertreter:innen mit zielführenden, umfassenden Informationen zu versorgen: Die UGÖD soll sich stärker als bisher mit einem kompetenten Expert:innen-Pool präsentieren.

Die Bundeskonferenz hat ein beeindruckendes Bild unserer Anliegen und unseres Einsatzes geliefert.

Sabine Hammer, Tel 06645293812
Ingo Hackl, Tel 06766298487
Vorsitzende der UGÖD

Rückfragen & Kontakt

Dr. Stefan Schön
Telefon: +43069911240984
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.ugoed.at/

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