• 18.04.2026, 11:33:33
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FPÖ – Mölzer verlangt lückenlose Aufklärung über mutmaßlich manipuliertes Babler-Video

Mölzer kündigt eine umfassende parlamentarische Anfrage an SPÖ-Medienminister Babler an

Wien (OTS) - 

Mit deutlicher Kritik reagierte heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Wendelin Mölzer auf aktuelle Berichte rund um ein auf Instagram veröffentlichtes Video von SPÖ-Medienminister Babler. Laut Recherchen des Mediums „Fass ohne Boden“ steht der Verdacht im Raum, dass bei dem öffentlich verbreiteten Beitrag technische Hilfsmittel beziehungsweise künstliche Intelligenz eingesetzt worden sein könnten, um die Englischkenntnisse des Ministers deutlich besser erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich seien. „Wenn ausgerechnet jener Minister, der ständig über Transparenz, Regulierung und den Kampf gegen Deepfakes spricht, selbst unter Verdacht steht, digitale Inszenierung für die eigene Selbstdarstellung zu betreiben, dann ist das ein Skandal“, stellte Mölzer fest und weiter: „Die Bürger erwarten sich Ehrlichkeit und Authentizität von einem Regierungsmitglied und keine künstlich erzeugten Auftritte sowie keine Täuschung durch moderne Technik.“

Besonders brisant ist, dass völlig offen sei, ob bei dem veröffentlichten Material Werkzeuge wie Sprachbearbeitung, automatische Nachvertonung, Lippensynchronisation oder andere KI-gestützte Verfahren verwendet wurden. „Gerade in Zeiten, in denen Deepfakes und manipulierte Inhalte weltweit zunehmen, müsste ein Medienminister mit gutem Beispiel vorangehen. Stattdessen steht nun der Verdacht im Raum, selbst auf solche Methoden zurückzugreifen“, kritisierte Mölzer.

Ebenso ungeklärt sei, wer das betreffende Video tatsächlich produziert habe, welche Agenturen, Berater, Kommunikationsfirmen oder externen Dienstleister daran beteiligt gewesen seien und ob dafür Steuergeld verwendet wurde. „Die Menschen haben ein Recht zu erfahren, ob öffentliche Gelder für persönliche Imagepflege oder künstlich aufpolierte Darstellungen eingesetzt wurden“, betonte Mölzer.

Sollte die Öffentlichkeit bewusst über die Echtheit des Materials im Unklaren gelassen worden sein, wäre dies nach Ansicht des FPÖ-Abgeordneten ein massiver Vertrauensbruch. „Politik darf nicht auf Tricks, Kulissen und digitaler Schönfärberei aufgebaut werden. Wer Verantwortung trägt, muss mit offenen Karten spielen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre das ein weiterer schwerer Vertrauensverlust für diese schwarz-rot-pinke Regierung“, so Mölzer.

Mölzer kündigte daher eine umfassende parlamentarische Anfrage an Babler an. Darin sollen sämtliche offenen Fragen zur Entstehung des Videos, zu einer möglichen technischen Bearbeitung, zur Finanzierung, zu beteiligten Akteuren sowie zu internen Richtlinien restlos aufgeklärt werden. „Die Bevölkerung hat ein Recht auf Wahrheit statt politischer Täuschung. Wer ein Regierungsamt bekleidet, muss höchste Maßstäbe bei Glaubwürdigkeit, Transparenz und Authentizität erfüllen“, sagte Mölzer.

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